Ausländische Berufsqualifikationen Image

Nicht zuletzt Arbeitgeber können sich dort informieren, ob ein Bewerber mit einem ausländischen Zeugnis für die angebotene Stelle in Frage kommt. Das Informationsportal leistet auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland.

Drei Millionen der in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten haben vor ihrer Einwanderung einen Berufsabschluss im Ausland erworben. Allerdings arbeiten viele dieser Fachkräfte nicht im erlernten Beruf und können ihr berufliches Potenzial nicht in vollem Umfang einsetzen. Ein Grund dafür ist, dass Arbeitgeber nicht einschätzen können, welche Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sie mitbringen.

Um hier Transparenz zu schaffen, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Aufbau des Informationsportals für ausländische Berufsqualifikationen, kurz BQ-Portal (www.bq-portal.de). Es wird vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln betreut und ist das erste umfassende und öffentliche Onlineangebot zu ausländischen Berufsabschlüssen. Gemeinsam mit Experten aus der Anerkennungs- und Bewertungspraxis sowie mit Wissenschaftlern werden Schritt für Schritt Informationen erarbeitet und bereitgestellt, um ausländische Aus- und Fortbildungsabschlüsse besser einordnen und bewerten zu können.

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IW-Nachricht, 18. Juli 2017

Oliver Koppel MINT: Fachkräfte verzweifelt gesuchtArrow

Egal ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektromobilität – für die Umsetzung dieser neuen Trends benötigen Unternehmen in Deutschland technisch-naturwissenschaftliches Know-How. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Noch nie waren in den sogenannten MINT-Berufen so viele offene Stellen zu besetzen. mehr

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr