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Während die Zahl der außerbetrieblichen Verträge für dieses Jahr deutlich zurückging (-4.800), stieg die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze (+500) leicht auf rund 519.000 an. Unternehmen setzen somit nach wie vor stark auf die betriebliche Ausbildung. Zusammen mit den Ausbildungsstellen, die Ende September noch unbesetzt waren, lag das Gesamtangebot mit 580.000 Offerten fast genau auf Vorjahresniveau. Zugleich blieben im Jahresvergleich gut 3.400 weniger Bewerber ohne Ausbildungsstelle.

Grund dafür ist vor allem der demografische Wandel. Auf die sinkenden Schulabgänger- und Bewerberzahlen haben sich die Unternehmen längst eingestellt, wie der IW-Qualifizierungsmonitor zeigt: So wollen gut drei von vier Firmen ihr Unternehmensimage stärken. Gleichzeitig betont aber auch jedes zweite ausbildungsaktive Unternehmen, dass es sich Fortschritte bei der Ausbildungsreife wünscht, um künftig genügend geeignete Bewerber rekrutieren zu können.

Qualifizierungsmonitor
Empiriegestütztes Monitoring zur Qualifizierungssituation in der deutschen Wirtschaft
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Berufsausbildung
IW-Nachricht, 30. August 2017

Regina Flake Berufsausbildung: Jugendliche gezielter informieren Arrow

Rund eine halbe Million Jugendliche haben sich 2016 für eine Ausbildung entschieden. Das waren 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr, der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Die Zahlen zeigen aber auch, dass einige Berufe dem allgemeinen Negativtrend trotzen und Unternehmen in einzelnen Engpassberufen mehr ausbilden. mehr

11. August 2017

Carsten Ruge M+E-Industrie: Neue Ausbildungschancen durch DigitalisierungArrow

Die zunehmende Digitalisierung verändert die Anforderungen an die Mitarbeiter in der M+E-Industrie. Um kompetente Fachkräfte ausbilden zu können, müssen die Inhalte der Berufe angepasst werden. Dazu haben die M+E-Arbeitgeber- und Industrieverbände sowie die Gewerkschaft IG Metall gemeinsame Handlungsempfehlungen entwickelt. mehr auf iwd.de

4. August 2017

Svenja Jambo Studienabbrecher: Vom Hörsaal in die AusbildungArrow

Derzeit bricht fast ein Drittel aller Bachelorstudenten in Deutschland das Studium ab. Politik und Wirtschaft sind darüber zu Recht besorgt – dabei gäbe es Wege, die Situation zu verbessern. Einen Lichtblick gibt es bereits: Der Anteil derjenigen, die nach der Exmatrikulation direkt eine Ausbildung aufnehmen, ist deutlich gestiegen. mehr auf iwd.de