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Während die Zahl der außerbetrieblichen Verträge für dieses Jahr deutlich zurückging (-4.800), stieg die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze (+500) leicht auf rund 519.000 an. Unternehmen setzen somit nach wie vor stark auf die betriebliche Ausbildung. Zusammen mit den Ausbildungsstellen, die Ende September noch unbesetzt waren, lag das Gesamtangebot mit 580.000 Offerten fast genau auf Vorjahresniveau. Zugleich blieben im Jahresvergleich gut 3.400 weniger Bewerber ohne Ausbildungsstelle.

Grund dafür ist vor allem der demografische Wandel. Auf die sinkenden Schulabgänger- und Bewerberzahlen haben sich die Unternehmen längst eingestellt, wie der IW-Qualifizierungsmonitor zeigt: So wollen gut drei von vier Firmen ihr Unternehmensimage stärken. Gleichzeitig betont aber auch jedes zweite ausbildungsaktive Unternehmen, dass es sich Fortschritte bei der Ausbildungsreife wünscht, um künftig genügend geeignete Bewerber rekrutieren zu können.

Qualifizierungsmonitor
Empiriegestütztes Monitoring zur Qualifizierungssituation in der deutschen Wirtschaft
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Ausbildungsplätze
IW-Nachricht, 2. November 2017

Regina Flake Ausbildungsplätze: Chancen nutzenArrow

Rein rechnerisch ist der Ausbildungsmarkt laut Bundesagentur für Arbeit (BA) sehr ausgeglichen: 549.800 Berufsausbildungsstellen standen 547.800 Bewerber gegenüber. Dennoch bleiben viele Stellen unbesetzt, gleichzeitig finden junge Menschen keinen Ausbildungsplatz. Schulen und Unternehmen müssen handeln. mehr

Gutachten, 26. Oktober 2017

Paula Risius / Lydia Malin / Regina Flake Ausbildung oder Studium? Arrow

Unternehmen können immer mehr Ausbildungsstellen nicht besetzen. Dies birgt die Gefahr, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen mittelfristig ihre Ausbildungsaktivitäten zurückfahren, was gravierende Auswirkungen auf die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt hätte. mehr

IW-Trends, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder StudiumArrow

Der Anteil der Abiturienten unter den Schulabgängern steigt seit vielen Jahren an. Inzwischen erwirbt mehr als die Hälfte eines Jahrgangs die Hochschulzugangsberechtigung und die Anzahl der Studienanfänger hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig brechen 29 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. Das zeigt, dass die Entscheidung für ein Studium nicht für alle Studienanfänger optimal ist. mehr