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Auch Männer interessieren sich neuerdings verstärkt für Pflegeberufe. Im Vergleich zu 2009, als 19 Prozent der Ausbildungsanfänger männlich waren, nahm der Anteil um fast zwei Prozentpunkte zu. Absolut entspricht dies etwa 1.600 männlichen Auszubildenden mehr.

Insgesamt ist die Zahl der Ausbildungsanfänger in der Pflege seit dem Jahr 2000 um fast ein Drittel gestiegen. Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen: Erstens wird aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung der Bedarf an Pflegepersonal ansteigen. Zweitens liegen aktuell bereits Engpässe in Pflegeberufen vor. Im Juni 2012 kamen auf 100 bundesweit bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete Stellen für Gesundheits- und Krankenpfleger lediglich 57 Arbeitslose. Bei Altenpflegern ist diese Relation mit 222 Arbeitslosen pro 100 gemeldeten Stellen zwar etwas besser, da jedoch nicht alle offenen Stellen auch gemeldet werden, ist hier ebenfalls von einem Engpass auszugehen.

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Ausbildungsplätze
IW-Nachricht, 2. November 2017

Regina Flake Ausbildungsplätze: Chancen nutzenArrow

Rein rechnerisch ist der Ausbildungsmarkt laut Bundesagentur für Arbeit (BA) sehr ausgeglichen: 549.800 Berufsausbildungsstellen standen 547.800 Bewerber gegenüber. Dennoch bleiben viele Stellen unbesetzt, gleichzeitig finden junge Menschen keinen Ausbildungsplatz. Schulen und Unternehmen müssen handeln. mehr

Gutachten, 26. Oktober 2017

Paula Risius / Lydia Malin / Regina Flake Ausbildung oder Studium? Arrow

Unternehmen können immer mehr Ausbildungsstellen nicht besetzen. Dies birgt die Gefahr, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen mittelfristig ihre Ausbildungsaktivitäten zurückfahren, was gravierende Auswirkungen auf die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt hätte. mehr

IW-Trends, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder StudiumArrow

Der Anteil der Abiturienten unter den Schulabgängern steigt seit vielen Jahren an. Inzwischen erwirbt mehr als die Hälfte eines Jahrgangs die Hochschulzugangsberechtigung und die Anzahl der Studienanfänger hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig brechen 29 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. Das zeigt, dass die Entscheidung für ein Studium nicht für alle Studienanfänger optimal ist. mehr