Die Ölversorgung ist gesichert Image
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Grundsätzlich folgt der Ölpreis einem langfristigen Trend nach oben: Weltweit steigt der Verbrauch, insbesondere in China nimmt der Öldurst weiterhin zu. Gleichzeitig kann aber das Angebot nicht schnell genug ausgeweitet werden – und wenn, dann nur mit erheblichem Kostenaufwand: Zusätzliche Ölquellen befinden sich meist tief unter dem Meer – und können nur mit großem Aufwand erschlossen werden.

Die aktuellen Preisausschläge hingegen sind eine Folge der politischen Auseinandersetzungen in Nordafrika. Libyen ist für Deutschland ein wichtiger Öllieferant. Knapp 8 Prozent unseres Öls kommt aus der Volksrepublik, der Wert der lybischen Ölimporte summierte sich allein im vergangenen Jahr auf mehr als 3,2 Milliarden Euro.

Die augenblicklichen Ausfälle können jedoch gut durch andere Lieferländer ausgeglichen werden. Schon heute bezieht Deutschland 60 Prozent seines Öls aus Russland, England und Norwegen – Staaten, die als sicher und stabil gelten. Kritisch könnte es hingegen werden, wenn weitere Staaten des Mittleren Ostens als Lieferanten ausfallen: Aus Syrien stammen 3 Prozent der deutschen Öleinfuhren, 1,6 Prozent kommen aus dem Iran und 0,8 Prozent aus Saudi-Arabien. Sollte beispielsweise Saudi-Arabien als weltgrößter Ölförderer für einen längeren Zeitraum nicht liefern, hätte das für die internationalen Ölpreise und damit auch für die deutsche Wirtschaft unabsehbare Folgen.

Afrikas weiter Weg zu Wohlstand
Gastbeitrag, 30. Oktober 2017

Hubertus Bardt in der Fuldaer Zeitung Afrikas weiter Weg zu WohlstandArrow

Das Bild von Afrika ist oftmals von Armut, bewaffneten Konflikten und anderen Schwierigkeiten geprägt. Das ist zwar nicht falsch, übersieht aber das Wesentliche: Afrika ist ein Kontinent des Nebeneinanders von großen Chancen und großen Problemen. IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt bewertet in einem Gastbeitrag für die Fuldaer Zeitung die wirtschaftlichen Potenziale und die Risiken auf dem afrikanischen Kontinent. mehr

17. Oktober 2017

Interview Axel Dreher „Entwicklungshilfe dient eher den Interessen der Geber als den Empfängern“Arrow

Die Länder Afrikas erhalten jährlich mehr als 30 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe. Dieses Geld bewirke allerdings kaum etwas in den Empfängerländern, sagt Axel Dreher, Professor für internationale Wirtschafts- und Entwicklungspolitik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er plädiert dafür, nur demokratische Länder zu unterstützen und die Zahlungen nicht an Bedingungen zu knüpfen. mehr auf iwd.de

16. Oktober 2017

Hubertus Bardt Afrika: Viele Probleme, viele ChancenArrow

Der afrikanische Kontinent wird von Europäern oft als ein einziges Land wahrgenommen, tatsächlich aber beheimatet er 54 Staaten mit teils sehr unterschiedlichen geografischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen. Die Prognosen für Afrika reichen von „dauerhafter Krisenkontinent“ bis zur „globalen Wirtschaftsmacht“. Für eine bessere Vorhersage lohnt ein genauerer Blick. mehr auf iwd.de