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Im Jahr 2005 hatte die Arbeitslosigkeit in Deutschland ein Rekordniveau erreicht. Seither sinkt sie, womit auch der Anstieg der Einkommensarmut gestoppt ist. Der gewachsene Niedriglohnsektor mag zwar dazu beigetragen haben, dass sich die Verdienstungleichheit erhöht hat. Er hat aber vor allem Menschen aus der Arbeitslosigkeit herausgeführt und war somit ein Sprungbrett für die Teilhabe am Arbeitsmarkt. Und die ist bekanntermaßen ein wichtiges Element der sozialen Teilhabe und deshalb entsprechend wichtig für die Anti-Armutsstrategie.

Ein hoher Mindestlohn würde dagegen die Beschäftigung gefährden. Er wäre zudem als Anti-Armutsinstrument nicht effizient, weil nur jeder sechste Niedriglohnempfänger arm ist.

Ansprechpartner

Soziale Mobilität
IW-Pressemitteilung, 27. März 2017

Soziale Mobilität Stabiler NiedriglohnsektorArrow

Im Bundestagswahlkampf rücken die Themen Gerechtigkeit und Verteilung wieder stärker in den Blick. Häufig geht es um die Sorge vor sozialem Abstieg und Armutsgefährdung. Doch entgegen vieler Erwartungen zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW): Die Zahl der Geringverdiener ist seit Jahren stabil. mehr

Regionale Armut in Deutschland
IW-Analyse, 3. März 2017

Klaus-Heiner Röhl / Christoph Schröder Regionale Armut in DeutschlandArrow

Die IW-Analyse untersucht, wo Handlungsbedarf zur Bekämpfung der Armut in Deutschland besteht, welchen Gruppen wie am besten zu helfen ist und welche Regionen in Deutschland am meisten von Armut und Einkommensungleichheit betroffen sind. mehr

2. März 2017

Armut in Europa Armut ist nicht nur eine Frage des EinkommensArrow

Im Wahlkampfjahr 2017 scheint Gerechtigkeit das alles überstrahlende Thema zu sein – nicht nur in Deutschland. Doch wer Armut wirksam bekämpfen will, braucht zuerst einmal eine schlüssige Definition von Armut – sie ausschließlich am geringen Einkommen festzumachen, greift zu kurz. Besser sind multidimensionale Ansätze mit zusätzlichen Kriterien. mehr auf iwd.de