Arbeitszeit Image
Quelle: Fotolia

Unterbeschäftigt waren 2012 demnach 3,3 Millionen Deutsche. Im Jahr 2011 waren es noch 3,7 Millionen Personen, die den Wunsch äußerten, gerne mehr zu arbeiten. Sowohl mehr Teilzeit- als auch mehr Vollzeitbeschäftigte konnten laut Statistik im Jahr 2012 ihre Arbeitszeitwünsche erfüllen.

Auch die sogenannte Stille Reserve ging zurück. Dabei handelt es sich um Personen, die zwar grundsätzlich Interesse an einer Erwerbstätigkeit haben, aber nicht aktiv nach einer Beschäftigung suchen. Der Rückgang lag bei knapp 50.000 Personen. Um rund 70.000 gesunken ist außerdem die Zahl der Überbeschäftigten – Personen, die ihre Arbeitszeit gern verringern würden, selbst wenn sie dadurch weniger verdienen.

Insgesamt konnten also mehr Arbeitszeitwünsche erfüllt werden als im Vorjahr. Einerseits ist diese Entwicklung sicherlich eine Folge der konstant hohen Arbeitskräftenachfrage der Betriebe, andererseits könnte aber auch eine zunehmende Verbreitung flexibler Arbeitszeitmodelle eine Rolle spielen. Denn viele Betriebe bieten nicht mehr nur den Standard eines 39-Stunden-Vollzeitjobs an, sondern können durch flexiblere Planung gezielt auf individuelle Arbeitszeitwünsche der Arbeitnehmer eingehen.

Ansprechpartner

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de

Migranten auf dem Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 4. März 2017

Migranten auf dem Arbeitsmarkt Vielfalt wird NormalitätArrow

Die interkulturelle Vielfalt ist in Unternehmen angekommen: Mehr als die Hälfte der Betriebe in Deutschland beschäftigt heute Mitarbeiter mit Migrationsgeschichte, wie das Personalpanel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Handlungsbedarf gibt es aber bei Frauen mit Migrationshintergrund. mehr

IW-Direktor Michael Hüther
Interview, 10. Februar 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr