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Es trifft zwar zu, dass 1991 das Arbeitsvolumen höher war als heute. Doch dieser Vergleich führt in die Irre: Zu Beginn der 1990er Jahre gab es nämlich noch viele unproduktive Beschäftigungsverhältnisse in den neuen Bundesländern, die in den folgenden Jahren abgebaut werden mussten. Diese Transformationskrise hat mit den jüngsten Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt nichts zu tun.

Der Erfolg der Agenda-Reformen spiegelt sich nicht allein in der gestiegenen Anzahl der Erwerbstätigen wider, sondern ist auch beim Arbeitsvolumen sichtbar. Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 2,2 Milliarden Stunden mehr gearbeitet als 2005. Selbst die Krise 2009, als infolge der Kurzarbeit das Arbeitsvolumen deutlich sank, konnte den Anstieg nur vorübergehend bremsen.

Der Vorwurf, die zusätzlichen Stunden seien lediglich durch mehr Teilzeit und Minijobs zustande gekommen, trifft ebenfalls nicht zu. Seit 2005 ist das Arbeitsvolumen aus Vollzeit sogar stärker gestiegen als das Teilzeit-Volumen.

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8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de

Migranten auf dem Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 4. März 2017

Migranten auf dem Arbeitsmarkt Vielfalt wird NormalitätArrow

Die interkulturelle Vielfalt ist in Unternehmen angekommen: Mehr als die Hälfte der Betriebe in Deutschland beschäftigt heute Mitarbeiter mit Migrationsgeschichte, wie das Personalpanel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Handlungsbedarf gibt es aber bei Frauen mit Migrationshintergrund. mehr

IW-Direktor Michael Hüther
Interview, 10. Februar 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr