Arbeitsmarktreformen Image
Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Die Probleme bei Jugendlichen und Alleinerziehenden sind unterschiedlich gelagert: Immerhin 190.000 Arbeitslose unter 25 Jahren und über 640.000 Alleinerziehende erhalten Arbeitslosengeld II. Für Jugendliche ist es wichtig, dass sie sich gar nicht erst im Transferbezug einrichten, sondern schnell eine Arbeit oder eine Ausbildungsstelle finden. In der Regel klappt das auch: Nur 4 Prozent der arbeitslosen Jugendlichen mussten länger als zwölf Monate auf einen Job warten, die Arbeitslosigkeit dauert nur halb so lang wie im Durchschnitt. Dabei hilft die Bestimmung im Sozialgesetzbuch, dass Erstantragstellern auf ALG II „unverzüglich“ ein Angebot zu unterbreiten ist.

Bei Alleinerziehenden besteht das Problem oft darin, dass sie Arbeit und Kinderbetreuung nicht unter einen Hut bringen können. Für sie ist ein gutes Betreuungsangebot entscheidend. Verantwortlich dafür sind die Kommunen. Da diese in den Arbeitsgemeinschaften zur Betreuung der Arbeitslosengeld-II-Empfänger sitzen, haben sie auch den Hebel in der Hand, die Arbeitsmarktlage Alleinerziehender zu verbessern.

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

31. Mai 2017

Michael Grömling 50 Jahre magisches ViereckArrow

Das vor 50 Jahren erlassene Stabilitätsgesetz hat vier ökonomische Ziele in den Fokus gerückt, die von der Wirtschaftspolitik anzustreben sind. Doch wie gut ist es Deutschland seither wirklich gelungen, niedrige Arbeitslosigkeit, geringe Inflation, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen? Das magische Viereck im Überblick. mehr auf iwd.de