Schließlich verhindert die Witterung viele Tätigkeiten im Freien, darüber hinaus enden viele Verträge zum Jahresende, so dass sich die Betroffenen zunächst arbeitslos melden. Rechnet man diese saisonalen Einflüsse heraus, so sinkt die Arbeitslosigkeit nun schon im zweiten Monat hintereinander deutlich. Dies reflektiert unter anderem die Konjunkturbelebung, die im Laufe des Vorjahres einsetzte und nunmehr den Arbeitsmarkt erreicht. Setzt sich die Entwicklung fort, kann die Zahl der Arbeitslosen in diesem Jahr insgesamt leicht sinken.

Arbeitslosigkeit

Arbeitslose in Millionen

Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit bleibt derweil auf Expansionskurs. Die saisonbereinigte Zahl der Arbeitsplätze lag im Dezember bereits um 125.000 über dem Jahresdurchschnitt 2013. Damit würde die Erwerbstätigkeit 2014 selbst dann noch höher liegen als im Vorjahr, wenn es keine weiteren Zuwächse mehr gäbe. Das ist aber nicht zu erwarten respektive zu befürchten: Für 2014 kann dank anziehender Konjunktur vielmehr mit einem Anstieg der Erwerbstätigkeit auf über 42 Millionen im Jahres-durchschnitt gerechnet werden.

Beschäftigung

Erwerbstätige in Millionen

Ansprechpartner

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

31. Mai 2017

Michael Grömling 50 Jahre magisches ViereckArrow

Das vor 50 Jahren erlassene Stabilitätsgesetz hat vier ökonomische Ziele in den Fokus gerückt, die von der Wirtschaftspolitik anzustreben sind. Doch wie gut ist es Deutschland seither wirklich gelungen, niedrige Arbeitslosigkeit, geringe Inflation, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen? Das magische Viereck im Überblick. mehr auf iwd.de