Ingenieur-Engpass bleibt Image
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Gerade bei den Ingenieuren wird sich nichts ändern. Denn für diese Hochqualifizierten gilt die Arbeitnehmerfreizügigkeit bereits seit vier Jahren – gekommen sind nur wenige. Großbritannien, Schweden und Irland waren schneller als die Bundesrepublik und hatten schon 2004 ihre Beschränkungen fallengelassen. Als Deutschland endlich nachgezogen hatte, fanden sich auf den osteuropäischen Arbeitsmärkten bereits kaum noch wanderungswillige Ingenieure.

Zahlreiche Kritiker wie etwa die Bundesagentur für Arbeit hatten bereits 2007 zu Recht bezweifelt, dass Deutschland als Ziel für osteuropäische Ingenieure überhaupt interessant sei, da Ingenieure nicht bloß hierzulande, sondern weltweit gefragt sind und gut bezahlt werden. So verdienen Ingenieure selbst in sämtlichen östlichen EU-Ländern das Doppelte bis Dreifache des dortigenDurchschnittslohns.

IW-Nachricht, 18. Juli 2017

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