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Es kann verschiedene Gründe dafür geben, dass das Geld aus Nürnberg nicht reicht und deshalb vom Job-Center aufgestockt werden muss: Entweder war der oder die Arbeitslose zuvor nur teilzeitbeschäftigt und hatte deshalb einen geringen Verdienst. Oder der Arbeitslose war zwar vollzeitbeschäftigt, hatte aber aufgrund eines geringen Stundenlohns nur ein geringes Einkommen. Oder aber der Arbeitslose hatte zwar gut verdient, muss mit dem Arbeitslosengeld aber eine Familie ernähren.

In diesem Fall kann es schnell knapp werden. Denn um so viel Arbeitslosengeld zu erhalten, dass der gesetzlich definierte Bedarf einer Familie mit zwei Kindern gedeckt werden kann, muss immerhin ein Bruttoeinkommen von rund 2.900 Euro erzielt worden sein.

Einige Antragsteller empfinden es als Zumutung, ergänzendes Arbeitslosengeld II zu beantragen. Diese Prozedur ist aber notwendig. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass ausschließlich solche Personen staatliche Fürsorgeleistungen erhalten, die sie tatsächlich auch benötigen. Andernfalls hätte im Extremfall auch noch der arbeitslos gewordene, aber mit einer Einkommensmillionärin verheiratete Teilzeitbeschäftigte einen Anspruch.

Ansprechpartner

13. April 2017

Frankreich Viel Arbeit für den WahlsiegerArrow

Wen auch immer die Franzosen Anfang Mai zu ihrem neuen Staatsoberhaupt küren – er oder sie steht in jedem Fall vor großen wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen sind weitere Reformen nötig. mehr auf iwd.de

7. April 2017

Arbeitsmarkt Die Reform des Arbeitslosengelds hat sich bewährtArrow

SPD-Politiker plädieren dafür, das Arbeitslosengeld I unter bestimmten Voraussetzungen länger als bisher zu gewähren. Dabei hat die Kürzung der maximalen Bezugsdauer im Zuge der Hartz-Reformen dazu beigetragen, die Beschäftigungssituation Älterer zu verbessern. Die Argumente für die restriktivere Regelung gelten nach wie vor. mehr auf iwd.de

Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten
Gastbeitrag, 5. April 2017

Michael Hüther auf Tagesspiegel Causa Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten Arrow

Kanzlerkandidat Schulz will die Fehler der Agenda 2010 korrigieren. Die Legitimation hierfür zieht er aus einem Einzelschicksal und nicht aus handfesten Beweisen. Mit solchen Vorgehen verlässt Politik trittsicher den Boden der Fakten, schreibt Michael Hüther in einem Debattenbeitrag auf causa.tagesspiegel.de. mehr