Akademikerbeschäftigung Image
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Während etwa jede fünfte Person ohne abgeschlossene Berufsausbildung arbeitslos ist, sind Hochschulabsolventen seit Jahrzehnten nahezu vollbeschäftigt - im Durchschnitt. Denn es gibt auch Fachrichtungen, die wenig nachgefragt werden.

So konkurrieren 37 Arbeitslose mit dem Zielberuf Germanist um eine gemeldete offene Stelle in diesem Beruf. Auch Historiker (34), Volkswirte (18) oder Biologen (16) haben es nicht leicht. Dass die Arbeitslosigkeit von Akademikern dennoch niedrig ist, liegt erstens daran, dass zu den gemeldeten Stellen noch ungemeldete hinzukommen. Denn gerade für Top-Positionen suchen Unternehmen selten über die Arbeitsagentur. Zweitens können Akademiker ihre methodischen Kompetenzen nutzen, um außerhalb ihres erlernten Fachgebietes beruflich erfolgreich zu sein. Dazu benötigen sie aber ein gehöriges Maß an Flexibilität.

IW-Nachricht, 18. Juli 2017

Oliver Koppel MINT: Fachkräfte verzweifelt gesuchtArrow

Egal ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektromobilität – für die Umsetzung dieser neuen Trends benötigen Unternehmen in Deutschland technisch-naturwissenschaftliches Know-How. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Noch nie waren in den sogenannten MINT-Berufen so viele offene Stellen zu besetzen. mehr

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de