Ältere Arbeitnehmer Image
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Die Integration Älterer am Arbeitsmarkt hat in den vergangenen zehn Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Während im Jahr 2001 nur 21 Prozent der Senioren eine Arbeit hatten, waren es 2011 bereits 44 Prozent. Verschiedene Renten- und Arbeitsmarktreformen haben dafür gesorgt, dass der frühzeitige Abschied vom Arbeitsmarkt – früher eher die Regel als die Ausnahme – immer schwieriger geworden ist. Das Resultat dieser Reformen war aber nicht wie befürchtet eine höhere Arbeitslosigkeit Älterer; vielmehr bleiben diese länger im Beruf.

Die meisten sind dabei keineswegs lediglich zusätzlich zur Rente nebenbeschäftigt, wie die IG Metall vermutet, sondern voll erwerbstätig. Von den 2,1 Millionen erwerbstätigen 60- bis 64-jährigen sind 1,8 Millionen abhängig beschäftigt. Zusätzlich zu den knapp 180.000 Beamten gibt es 1,3 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Teilzeit spielt bei den Älteren zwar eine etwas größere Rolle als bei den Jüngeren, aber es dominiert Vollzeitarbeit mit einem Anteil von zwei Dritteln. Mit 1,2 Millionen hat sich die Zahl der vollzeitbeschäftigten Älteren in der letzten Dekade nahezu verdoppelt.

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23. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl Rund um die Uhr bereitArrow

Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

21. Juni 2017

Adam Giza Gewerkschaften unter DruckArrow

Die Arbeitnehmervertretungen kommen zunehmend unter Druck. Nicht einmal mehr jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland war 2015 Mitglied in einer Gewerkschaft. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. mehr auf iwd.de

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr