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Frauen übernehmen laut achtem Familienbericht den überwiegenden Teil der Aufgaben in den Familien – sowohl bei der Kinderbetreuung und Pflege als auch bei der Hausarbeit. Gleichzeitig wünschen sich aber viele Frauen mit Familienverantwortung eine deutlich umfangreichere Teilhabe am Arbeitsmarkt, die sie aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen jedoch nicht realisieren können.

Die Expertenkommission regt deshalb eine familienfreundlichere Arbeitszeitgestaltung in den Unternehmen an, beispielsweise in Form flexibler Arbeitszeiten. Gleichzeitig mahnt sie den Ausbau der Betreuungsinfrastruktur an sowie flächendeckende Betreuungsangebote für Kinder während der Ferien. Stärkere Unterstützung könnten Familien zudem auch von älteren Menschen im Rahmen ehrenamtlichen Engagements erfahren, findet die Kommission.

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Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiver
IW-Kurzbericht, 7. April 2017

Wido Geis Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiverArrow

Fragt man junge Erwachsene, ob sie in ihrer Jugend Sport getrieben haben, bejahen das unabhängig vom Bildungshintergrund der Eltern rund drei Viertel. Betrachtet man hingegen, wie viel Zeit Jugendliche mit sportlichen Aktivitäten verbringen, zeigen sich deutlich niedrigere Werte bei Befragten aus bildungsferneren Elternhäusern. mehr

Finanzierungslücke in der Kranken- und Pflegeversicherung
IW-Pressemitteilung, 27. März 2017

Kranken- und Pflegeversicherung Große Finanzierungslücke drohtArrow

Der demografische Wandel führt dazu, dass die Ausgaben der Kranken- und Pflegeversicherung in den nächsten Jahrzehnten steigen und die Einnahmen sinken werden. Bei gleichbleibendem Leistungsniveau ist deshalb langfristig mit einer deutlichen Erhöhung der Beitragssätze zu rechnen, wie eine IW-Studie zeigt. mehr

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de