Achter Familienbericht Image
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Frauen übernehmen laut achtem Familienbericht den überwiegenden Teil der Aufgaben in den Familien – sowohl bei der Kinderbetreuung und Pflege als auch bei der Hausarbeit. Gleichzeitig wünschen sich aber viele Frauen mit Familienverantwortung eine deutlich umfangreichere Teilhabe am Arbeitsmarkt, die sie aufgrund der vorherrschenden Rahmenbedingungen jedoch nicht realisieren können.

Die Expertenkommission regt deshalb eine familienfreundlichere Arbeitszeitgestaltung in den Unternehmen an, beispielsweise in Form flexibler Arbeitszeiten. Gleichzeitig mahnt sie den Ausbau der Betreuungsinfrastruktur an sowie flächendeckende Betreuungsangebote für Kinder während der Ferien. Stärkere Unterstützung könnten Familien zudem auch von älteren Menschen im Rahmen ehrenamtlichen Engagements erfahren, findet die Kommission.

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8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 8. März 2017

Wido Geis Töchter arbeiten weniger im Haushalt mitArrow

Mädchen im Teenageralter verbringen heute weniger Zeit mit Hausarbeit als noch vor zehn Jahren. Lag der Anteil der 15- bis 17-Jährigen, die im Schnitt über 45 Minuten am Tag mithelfen, zu Beginn des neuen Jahrtausends bei 68,2 Prozent, so sind es heute nur noch 45,7 Prozent. Damit haben die geschlechterspezifischen Rollenunterschiede der Kinder in der Familie deutlich abgenommen. mehr

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr