Das Krisenmanagement der amerikanischen Zentralbank Image
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Tatsächlich hat das Finanzsystem gestottert, doch das beherzte Eingreifen der amerikanischen Zentralbank hat einen noch größeren Schaden verhindert. Durch die Anschläge wurde die Infrastruktur des Zahlungssystems der USA in Mitleidenschaft gezogen, so dass der Zahlungskreislauf zu stocken drohte. Etliche Finanzinstitutionen erhielten weniger Zahlungen als erwartet, so dass ihnen eine Illiquidität drohte, die wiederum bei deren Geschäftspartner Probleme provoziert hätte. Die Zentralbank unterstützte die Finanzinstitutionen durch großzügige Liquiditätsversorgung und konnte dadurch ihre Rolle als Krisenmanager erfolgreich einnehmen. Das menschliche Leid wurde so nicht gelindert, aber ein Ziel von Al-Qaeda – das Finanzsystem substanziell zu lähmen – konnte vereitelt werden.

Wirtschaftsexperten geben Trump schlechte Noten
Gastbeitrag, 8. November 2017

Michael Hüther in der Heilbronner Stimme Wirtschaftsexperten geben Trump schlechte NotenArrow

Wirtschaftsexperten rund um den Globus haben US-Präsident Donald Trump ein Jahr nach seiner Wahl ein miserables Zeugnis ausgestellt. Die Heilbronner Stimme hat prominente Fachleute gefragt, wie sie die bisherige Präsidentschaft Trumps und die deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen bewerten. IW-Direktor Michael Hüther antwortet. mehr

Zinswende: Bloß nicht zu schnell
Gastbeitrag, 5. November 2017

Markus Demary und Michael Voigtländer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Zinswende: Bloß nicht zu schnellArrow

Die geringen Zinsen fördern die Staatsverschuldung, sie belasten Versicherungen und deren Kunden, erschweren die Altersvorsorge und können zu Spekulationsblasen führen. Auf Dauer muss die EZB daher den Leitzins erhöhen, schreiben die IW-Ökonomen Markus Demary und Michael Voigtländer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Aber die Wende sollte behutsam geschehen – sonst drohen enorme Risiken. mehr

11. Oktober 2017

Matthias Diermeier Wohlstand: Ohne die Hauptstadt meist geringerArrow

Berlin ist sexy, aber nach wie vor relativ arm – würde man die Hauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner um 0,2 Prozent höher. Im übrigen Europa sieht das Bild jedoch ganz anders aus. mehr auf iwd.de