Jugendarbeitslosigkeit Image
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Jugendliche sind in Europa allgemein häufiger arbeitslos als Ältere. Entlassungen treffen sie eher, zum Beispiel weil sie nur über geringe Erfahrungen verfügen, die der Betrieb unbedingt braucht, oder schlicht: weil der Kündigungsschutz Ältere bevorzugt.

Dies ist zwar auch in Deutschland so, allerdings schneiden hier Jugendliche im Vergleich zu anderen Ländern sehr gut ab: Während in Deutschland die Jugendarbeitslosenquote mit aktuell 9,1 Prozent rund 1,5-mal so hoch ist wie die Quote der Älteren, beträgt sie in Schweden oder Italien das mehr als Vierfache.

Neben der allgemein guten Arbeitsmarktlage und der demografischen Entwicklung zahlt sich hierzulande auch das Engagement der Sozialpartner im Rahmen des Systems der beruflichen Ausbildung aus. So gelingt es selbst in schwierigen Zeiten, einen praxisorientierten Übergang vom Bildungssystem in den Arbeitsmarkt anzubieten.

Gastbeitrag, 17. August 2017

Holger Schäfer auf xing.com Kein Mensch darf abgeschrieben werdenArrow

Aktuell sieht es auf dem deutschen Arbeitsmarkt eigentlich gut aus. Doch nach wie vor sind rund eine Million Menschen langfristig Hartz-4-Empfänger, ähnlich hoch ist die Anzahl der Langzeitarbeitslosen. Auf der XING-Debattenplattform Klartext fordert IW-Ökonom Holger Schäfer Menschen nicht dauerhaft als chancenlos abzuschreiben. mehr

3. August 2017

Jürgen Matthes Arbeitsmärkte in Krisenländern lassen hoffenArrow

Mit Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern steckten gleich sechs der 19 Euroländer jahrelang in einer tiefen Krise. Die ist zwar längst nicht ausgestanden, aber zumindest die Entwicklung auf den Arbeitsmärkten lässt hoffen – nur ein Land scheint nicht recht voranzukommen. mehr auf iwd.de

AfD-Wähler in NRW
IW-Kurzbericht, 1. August 2017

Knut Bergmann / Matthias Diermeier / Judith Niehues NRW-Wahl: Nur wenige AfD-Wähler arbeitslosArrow

Obwohl die Bedingungen für einen Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl am 13. Mai 2017 günstig waren, fiel das Ergebnis eher schlecht aus. Besonders gut schnitt die AfD in den vom Strukturwandel betroffenen Regionen des Ruhrgebiets mit hoher Arbeitslosigkeit ab. Arbeitslose selbst jedoch stellen nur eine kleine Gruppe des AfD-Elektorats, das sich hauptsächlich aus Angestellten und Arbeitern zusammensetzt. mehr