Jugendarbeitslosigkeit Image
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Jugendliche sind in Europa allgemein häufiger arbeitslos als Ältere. Entlassungen treffen sie eher, zum Beispiel weil sie nur über geringe Erfahrungen verfügen, die der Betrieb unbedingt braucht, oder schlicht: weil der Kündigungsschutz Ältere bevorzugt.

Dies ist zwar auch in Deutschland so, allerdings schneiden hier Jugendliche im Vergleich zu anderen Ländern sehr gut ab: Während in Deutschland die Jugendarbeitslosenquote mit aktuell 9,1 Prozent rund 1,5-mal so hoch ist wie die Quote der Älteren, beträgt sie in Schweden oder Italien das mehr als Vierfache.

Neben der allgemein guten Arbeitsmarktlage und der demografischen Entwicklung zahlt sich hierzulande auch das Engagement der Sozialpartner im Rahmen des Systems der beruflichen Ausbildung aus. So gelingt es selbst in schwierigen Zeiten, einen praxisorientierten Übergang vom Bildungssystem in den Arbeitsmarkt anzubieten.

23. März 2017

Doppelinterview „Der Papierkram ist für die Unternehmen eine Zumutung“Arrow

Mithilfe von 150 Willkommenslotsen unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen in allen praktischen Fragen der Flüchtlingsintegration. Birgit Barfuß ist eine dieser Lotsinnen. Auf ihren Job vorbereitet hat sie das KOFA-Team des IW Köln, zu dem Sarah Pierenkemper gehört. Im iwd-Interview berichten die beiden, welche organisatorischen und kulturellen Hürden bei der Vermittlung von Flüchtlingen zu überwinden sind. mehr auf iwd.de

20. März 2017

Integration So fassen Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt FußArrow

Die Wirtschaft spielt bei der Integration von Flüchtlingen eine wichtige Rolle: Viele Unternehmen bieten den Zuwanderern Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze. Der Staat könnte das Engagement der Firmen durch passende Unterstützungsmaßnahmen und eine bessere Informationspolitik noch stärken. mehr auf iwd.de

Inklusion
IW-Pressemitteilung, 16. März 2017

Inklusion Potenzial entfaltenArrow

Menschen mit Behinderung sind besonders häufig arbeitslos – obwohl viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung dieser Menschen offen gegenüberstehen. Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, fehlt es jedoch häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung. mehr