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Die hinterlegten Sicherheiten hätten zum Beispiel einen wichtigen Anreizeffekt. Die Krisenländer sollen ja ihre Staatsfinanzen und ihre Wirtschaft von Grund auf reformieren. Das tun sie bislang im Großen und Ganzen recht konsequent. Würden sie es nicht tun, stände ihnen die nächste Kredittranche nicht zu. Doch weil das einen ungeordneten Staatsbankrott mit sehr gefährlichen Folgen für das europäische Bankensystem nach sich ziehen könnte, steckt wenig Drohpotenzial in dieser Sanktion. Hinterlegte Sicherheiten dagegen könnten von den Kreditgebern eingelöst werden, das Ausland sich plötzlich an inländischen Firmen beteiligen – was für die Krisenländer nicht sonderlich attraktiv sein dürfte. Ein guter Anreiz also, die Reformen weiter fortzuführen.

Politisch dürfte diese Idee in den Krisenländern nicht gerade populär sein, für die Wähler in den Helfer-Staaten dagegen schon. Denn die Sicherheiten mindern die Verlustrisiken für die europäischen Steuerzahler, sollte trotz allem ein Land Pleite gehen.

Allerdings ist bei der Ausgestaltung noch manches ziemlich unklar. Etwa die Frage, welches Land dann wirklich eine Staatsbeteiligung im Krisenland bekommt und welches private Unternehmen diese im Ernstfall dann übernehmen müsste.

The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?
Veranstaltung, 16. Oktober 2017

Debate The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?Arrow

The Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) and the German Institute for International and Security Affairs – Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) are kindly inviting you to a jointly organised expert exchange on the on-going negotiations for a new trade agreement between the EU and Mercosur. mehr

11. Oktober 2017

Matthias Diermeier Wohlstand: Ohne die Hauptstadt meist geringerArrow

Berlin ist sexy, aber nach wie vor relativ arm – würde man die Hauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner um 0,2 Prozent höher. Im übrigen Europa sieht das Bild jedoch ganz anders aus. mehr auf iwd.de

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IW-Report, 4. Oktober 2017

Tobias Hentze Nachtrag zum Haushaltsplan des Landes Nordrhein-WestfalenArrow

Das Nachtragshaushaltsgesetz 2017 der Landesregierung sieht Mehrausgaben vor, die sich aus den Ankündigungen im Wahlkampf ableiten. Insofern ist es besonders wichtig, in den nächsten Jahren auch auf strenge Haushaltsdisziplin und mittelfristige Konsolidierungsstrategien zu setzen. mehr