50 Jahre türkische Gastarbeiter Image
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Die Anzahl der türkischen Zuwanderer stieg bis 1971 von ein paar Tausend auf mehrere Hunderttausend; im Jahr 2009 lebten 2,5 Millionen türkischstämmige Personen im Bundesgebiet. Mittlerweile sind 40 Prozent aller Menschen mit türkischen Wurzeln, die in Deutschland leben, hierzulande geboren und aufgewachsen. Viele der Gastarbeiter kamen ohne schulische und berufliche Abschlüsse nach Deutschland. Der in Deutschland geborene und aufgewachsene Nachwuchs hatte jedoch offensichtlich bessere Bildungschancen. So ist der Anteil unqualifizierter türkischer Migranten von 68 Prozent in der 1. Generation auf 27 Prozent in der 2. Generation gesunken.

Allerdings wandern in den vergangenen Jahren mehr Menschen aus Deutschland in die Türkei aus, als aus der Türkei nach Deutschland kommen – 2009 waren es unterm Strich 10.000 Personen. Um vorzubeugen, dass auch Hochqualifizierte der Bundesrepublik den Rücken kehren, sollte die Politik aktiver werden – etwa, indem sie die Einstellung von Migranten im öffentlichen Dienst fördert. Mit gutem Beispiel voran gehen Hamburg und Berlin: Beide Stadtstaaten werben aktiv um ausländische Auszubildende in diesem Bereich.

10. Juli 2017

Philipp Deschermeier Achtung, demografischer WandelArrow

Wahr ist, dass es Deutschland derzeit so gut geht wie schon lange nicht mehr: Die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die staatlichen Haushalte schreiben schwarze Zahlen und die Schulden sinken. Wahr ist aber auch: So wird es nicht bleiben. Die IW-Studie „Perspektive 2035“ zeigt, warum der demografische Wandel das Land vor große Herausforderungen stellt. mehr auf iwd.de

7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de

Arbeit für Flüchtlinge
Gastbeitrag, 22. Juni 2017

Regina Flake in der Welt Arbeit für FlüchtlingeArrow

Wenn Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt gelingt, kann Deutschland vom Zuzug profitieren. Den Fachkräfteengpass wird dies aber kurzfristig kaum abmildern, schreibt IW-Ökonomin Regina Flake in einem Gastbeitrag für der Welt. mehr