50 Jahre türkische Gastarbeiter Image
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Die Anzahl der türkischen Zuwanderer stieg bis 1971 von ein paar Tausend auf mehrere Hunderttausend; im Jahr 2009 lebten 2,5 Millionen türkischstämmige Personen im Bundesgebiet. Mittlerweile sind 40 Prozent aller Menschen mit türkischen Wurzeln, die in Deutschland leben, hierzulande geboren und aufgewachsen. Viele der Gastarbeiter kamen ohne schulische und berufliche Abschlüsse nach Deutschland. Der in Deutschland geborene und aufgewachsene Nachwuchs hatte jedoch offensichtlich bessere Bildungschancen. So ist der Anteil unqualifizierter türkischer Migranten von 68 Prozent in der 1. Generation auf 27 Prozent in der 2. Generation gesunken.

Allerdings wandern in den vergangenen Jahren mehr Menschen aus Deutschland in die Türkei aus, als aus der Türkei nach Deutschland kommen – 2009 waren es unterm Strich 10.000 Personen. Um vorzubeugen, dass auch Hochqualifizierte der Bundesrepublik den Rücken kehren, sollte die Politik aktiver werden – etwa, indem sie die Einstellung von Migranten im öffentlichen Dienst fördert. Mit gutem Beispiel voran gehen Hamburg und Berlin: Beide Stadtstaaten werben aktiv um ausländische Auszubildende in diesem Bereich.

"Wir sehen erste Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt"
Interview, 24. März 2017

Dirk Werner im Südkurier „Wir sehen erste Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt”Arrow

Zwei Drittel der Unternehmen, die in der Vergangenheit bereits Flüchtlinge beschäftigt haben, wollen das auch in diesem Jahr wieder tun. Von den Unternehmen, die bislang keine Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht haben, will sich immerhin jedes vierte der Zielgruppe Flüchtlinge öffnen, erklärt IW-Ökonom Dirk Werner im Interview mit dem Südkurier. mehr

23. März 2017

Doppelinterview „Der Papierkram ist für die Unternehmen eine Zumutung“Arrow

Mithilfe von 150 Willkommenslotsen unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen in allen praktischen Fragen der Flüchtlingsintegration. Birgit Barfuß ist eine dieser Lotsinnen. Auf ihren Job vorbereitet hat sie das KOFA-Team des IW Köln, zu dem Sarah Pierenkemper gehört. Im iwd-Interview berichten die beiden, welche organisatorischen und kulturellen Hürden bei der Vermittlung von Flüchtlingen zu überwinden sind. mehr auf iwd.de

Flüchtlingsintegration
IW-Pressemitteilung, 20. März 2017

Flüchtlingsintegration Unternehmen sind stark engagiertArrow

Für die Integration der Flüchtlinge ist es besonders wichtig, dass sie einen Job finden. Dabei kommt den Unternehmen eine entscheidende Rolle zu. Viele Firmen haben bereits Flüchtlinge eingestellt, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik kann Förderangebote noch zielgerichteter einsetzen, um das Engagement von Unternehmen zu stärken. mehr