1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Wie Deutschlands Fachkräfte schwinden und was man dagegen tun kann
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Demografie-Tool IW-Nachricht 20. Januar 2014

Wie Deutschlands Fachkräfte schwinden und was man dagegen tun kann

Wenn alles so bleibt wie bisher, wird die Zahl der Fachkräfte umgerechnet in Vollzeitstellen bis 2030 voraussichtlich um mehr als 2 Millionen sinken. Das IW hat die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt in einem interaktiven Tool illustriert. Der Nutzer kann an einigen Stellschrauben drehen und virtuell die Zukunft des Landes gestalten.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Das Demografie-Tool können Sie in der Größe anpassen und kostenlos auf IhrerWebsite einbetten.

Das Demografie-Tool wagt einen Ausblick in die Zukunft und zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Deutschland im Jahr 2030 aussehen könnte. Der demografische Wandel erfasst alle Sektoren der Wirtschaft: etwa Gesundheit, Erziehung, Wirtschaft und Recht sowie MINT (also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). In dem Tool kommentiert ein Arzt den Zustand im Krankenhaus, eine Lehrerin die Bedingungen in der Grundschule, ein Anwalt die Entwicklung seiner Kanzlei und eine Technikerin die Lage ihrer Fabrik.

Nun kommt der Nutzer ins Spiel: Er kann die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes verändern und so die Auswirkungen des demografischen Wandels mildern oder sogar verschärfen. Das Berufseinstiegsalter, das Rentenalter, der Anteil der Teilzeitbeschäftigten und die Zahl der Zuwanderer lassen sich in bestimmten Bandbreiten variieren. Wer geschickt an den Stellschrauben dreht, kann den prognostizierten Rückgang der Fachkräfte ausgleichen – wer die Menschen dagegen früh in Rente schickt und das Land gegenüber Zuwanderern abschottet, kann den Rückgang der Erwerbstätigenzahl sogar fast verdoppeln. Ein Blick in die Arbeitsstätten der Zukunft zeigt, was der Arzt, die Lehrerin, der Anwalt und die Technikerin von den Maßnahmen halten.

Zum Demografie-Tool

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Zur Fachkräftesicherung braucht die Migrationspolitik drei Säulen
Wido Geis-Thöne IW-Kurzbericht Nr. 89 30. November 2021

Zur Fachkräftesicherung braucht die Migrationspolitik drei Säulen

Mit dem sukzessiven Ausscheiden der besonders geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt verändert sich die Bedeutung der erwerbsorientierten Zuwanderung für Deutschland sehr stark. Trug sie bisher vorwiegend dazu bei, Engpässe am ...

IW

Artikel lesen
Helen Hickmann/ Anika Jansen / Sarah Pierenkemper / Dirk Werner Gutachten 24. November 2021

Ohne sie geht nichts mehr: Welchen Beitrag leisten Migrant_innen und Geflüchtete zur Sicherung der Arbeitskräftebedarfe in Fachkraftberufen in Deutschland?

Deutschland befindet sich in der Anfangsphase eines rasant zunehmenden demografischen Wandels. Bis 2035 wird die Zahl an Personen über 67 Jahre um 22 Prozent steigen, Fachkräfte werden damit zunehmend knapp.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880