1. Home
  2. Presse
  3. IW-Nachrichten
  4. Auch ein Konjunkturpaket
Zeige Bild in Lightbox Auch ein Konjunkturpaket
(© Foto: Dan Race - Fotolia)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Wahlausgang IW-Nachricht 27. September 2009

Auch ein Konjunkturpaket

Der Wähler hat ein eindrucksvolles Votum für eine Koalition in den Farben Schwarz-Gelb abgegeben und damit insbesondere der FDP den Rücken für eine nach vorn gerichtete Wirtschafts- und Finanzpolitik gestärkt. Diese dürfe den Aufschwung beflügeln

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Nicht nur aus den bereits einen Tag nach der Wahl steigenden Aktienkursen wird deutlich, dass Unternehmen und damit der Wirtschaft durch den Wahlausgang nun ein klarer Kurs vorgegeben wird – ein Kurs, der Investitionsvorhaben auf sicherere Füße stellt. Man kann sogar so weit gehen und sagen, dass die Verhinderung der Fortsetzung einer doch konturlosen und vermutlich paralysierten Großen Koalition oder gar ein Parteienbündnis am linken Spektrum aus Sicht der Wirtschaft nun wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt. Denn man erinnere sich kurz, welche wirtschaftsfeindlichen Programmpunkte die Linkspartei im Köcher hatte.

Um nur zwei zu nennen: Rückkehr zur Rente mit 65, was die Arbeitskosten spürbar nach oben getrieben hätte, sowie Anhebung des Spitzensteuersatzes schon für Facharbeitereinkommen, was die Leistungsbereitschaft der Menschen gemindert hätte. Aber auch bei den Grünen und der SPD findet sich eine Vielzahl von Vorhaben, die die Wirtschaft belastet und den sich abzeichnenden Konjunkturaufschwung behindert hätten. Die Liste der Grausamkeiten reicht von der Einführung flächendeckender Mindestlöhne bis hin zu umfangreichen Steuererhöhungen, welche selbst mittlere Einkommen betrafen. Statt den Soli endlich zu kippen, wollten SPD und Grüne eine weitere Abgabe unter dem Deckmantel Bildungssoli sowie eine Vermögens- und Börsenumsatzsteuer einführen. All diese Grausamkeiten hätten Wachstum verhindert und den Standort D geschwächt.

Nicht von den Parteien angekündigt hätte dem Bürger wohl auch eine Mehrwertsteuererhöhung ins Haus gestanden, wenn der Wahlausgang dieses erlaubt hätte. Dies wäre Gift für den Konsum gewesen.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Michael Hüther in der Festschrift für Bernd Raffelhüschen zum 65. Geburtstag Externe Veröffentlichung 24. November 2022

Schuldenbremse als Generationenvertrag?: Volkswirtschaftliche Transformation und fiskalische Begleitung

Deutschland blickt erwartungsvoll auf die kommenden Jahre, denn in denen wird sich entscheiden, ob und wie die große Transformation zur Klimaneutralität gelingt. Nach den Beschlüssen der Bundesregierung soll das hierzulande im Jahr 2045 erreicht sein.

IW

Artikel lesen
Michael Hüther / Jochen Pimpertz in Zeitschrift für Wirtschaftspolitik Externe Veröffentlichung 17. November 2022

Wider eine verpflichtende Aktienrente – auch Vermögen sichert Wohlstand im Alter

Eine verpflichtende Vorsorge in Form einer kapitalgedeckten Zusatzrente wird unter anderem damit begründet, Freifahrerverhalten zu vermeiden. Verzichten Individuen freiwillig auf die Möglichkeit ergänzender Vorsorge, drohe eine ungerechtfertigte ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880