1. Home
  2. Presse
  3. Erste graue Wolken
Zeige Bild in Lightbox Erste graue Wolken
(© Foto: vm/iStock)
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Michael Grömling in Markt und Mittelstand Interview 11. Dezember 2017

Erste graue Wolken

Die Konjunkturaussichten für 2018 sind weiter gut. Aber wie lange hält der Wirtschaftsaufschwung noch an? Fürs Erste gibt Konjunkturexperte IW-Ökonom Michael Grömling Entwarnung. „Eine gefährliche Überhitzung wäre von negativen Folgewirkungen – wie etwa Fehlinvestitionen oder Lohn- und Preisspiralen – begleitet“, erklärt er im Interview mit Markt und Mittelstand.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Herr Grömling, Mittelständler blicken optimistisch ins Jahr 2018 – zu Recht?

Ja, die Konjunkturaussichten für das Jahr 2018 sind gut. Die wieder anziehende Weltkonjunktur hat die Exporte der deutschen Unternehmen spürbar belebt, auch steigende Investitionen kurbeln die Konjunktur an. Die Beschäftigung steigt von Rekord zur Rekord. Dieses Konjunkturbild dürfte auch im Jahr 2018 Bestand haben.

Sehen Sie ein Ende des Aufschwungs?

Zumindest im kommenden Jahr erwarten wir keine konjunkturelle Trendwende – eher im Gegenteil. So sehen wir zum Beispiel in der Baubranche, dass die Unternehmen der wachsenden Nachfrage nicht mehr hinterherkommen. Aber auch in anderen Branchen besteht eine hohe Auslastung, vor allem fehlen Fachkräfte.

Worum muss sich die Politik aus Sicht der Unternehmer vor allem kümmern?

Das Fehlen von Fachkräften sorgt nicht nur für beschränkte und hochausgelastete Produktionskapazitäten, es stellt auch ein Investitionshemmnis dar. Die Bundesregierung muss Bildung ernsthaft forcieren. Daneben zeigen unsere Analysen, dass Regulierungen und Bürokratie Investitionen in Sachkapital und Technologie blockieren. Sie zu reduzieren kostet den Staat kein Geld, sondern entlastet ihn selbst.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
(Foto: iStock)
Jürgen Matthes IW-Nachricht 23. Mai 2022

EU-Schuldenregeln weiter aussetzen: Richtiger Schritt, aber nicht ohne Reform

Die EU-Kommission will den Stabilitäts- und Wachstumspakt aufgrund des Kriegs in der Ukraine noch ein weiteres Jahr aussetzen. Erst 2024 soll er wieder in Kraft treten. Das macht aber nur dann Sinn, wenn Europa diese Zeit nutzt, um die Schuldenregeln zu ...

IW

Artikel lesen
Michael Hüther in der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeine Gastbeitrag 21. Mai 2022

Konjunktur: Wirtschaft im Dauer-Krisenmodus

Rekordinflation, gestörte Lieferketten, hohe Energiepreise: Selten gab es so viele wirtschaftliche Unsicherheiten wie derzeit, schreibt IW-Direktor Michael Hüther in einem Gastbeitrag für HNA.de.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880