Ein Dilemma zwischen den Interessen der dort geborenen, ansässigen Bewohnern und denjenigen, die zuziehen möchten, bestehe ganz unausweichlich. Zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen gelte es daher, einen Ausgleich zu finden.

Städte im Wandel

Wichtig sei es dabei, neben ökonomischen Aspekten auch soziale Aspekte zu beachten. Für Wohnungsgesellschaften sei beispielsweise entscheidend, dass diese langfristige Ziele verfolgen – und nicht nur versuchen, kurzfristig hohe Renditen anzustreben.

Es müsse eine Balance gefunden werden zwischen hinzuziehenden Menschen und dem Ziel, Gentrifizierung zu vermeiden. „Denn letztendlich leben die Städte von der Vielfalt“, so Enste. Diese gelte es zu erhalten. Wandlung und Veränderungen in Städten seien aber unausweichlich.