1. Home
  2. Presse
  3. In den Medien
  4. 30 Jahre Mauerfall: Keine Freiheit ohne USA
Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Michael Hüther / Sigmar Gabriel / Norbert Röttgen Gastbeitrag 9. November 2019

30 Jahre Mauerfall: Keine Freiheit ohne USA

Unvergessen ist Präsident Ronald Reagans Rede vor dem Brandenburger Tor und sein Zuruf adressiert an den russischen Präsidenten: „Mr. Gorbatschow, tear down this wall – reißen Sie diese Mauer nieder!“ Ein Gastkommentar von IW-Direktor Michael Hüther, dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel und Norbert Röttgen, CDU.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Dass es nur wenig später tatsächlich zum Fall der Mauer kam, verdanken wir Deutsche vor allem den mutigen Bürgern der damaligen DDR, die unerschrocken und unermüdlich für ihre Freiheit und unsere Einheit kämpften. Ihnen gilt an diesem besonderen Tag unsere uneingeschränkte Dankbarkeit und unser Respekt.

Aber die Geschichte unserer Wiedervereinigung, die am 9. November 1989 mit dem Fall der Mauer ihren Anfang nahm, lässt sich nicht ohne die Vereinigten Staaten von Amerika erzählen.

Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs waren sie es, die mit dem Marshall-Plan den Wiederaufbau und wirtschaftlichen Wiederaufstieg Westdeutschlands ermöglichten. Gemeinsam mit unseren französischen und britischen Freunden waren es vor allem amerikanische Soldaten, die während des Kalten Krieges Deutschlands Sicherheit garantierten – und es auch heute noch tun.

Uneingeschränkte Solidarität und die Bereitschaft, für unsere Freiheit zu kämpfen und zu sterben – nichts anderes meinte John F. Kennedy, als er vor dem Rathaus Schöneberg die berühmten Worte sprach: „Ich bin ein Berliner!“ Für diesen einzigartigen Akt der Freundschaft werden wir Deutsche Amerika immer dankbar und verbunden sein.

Unsere Geschichte und unsere Einheit, die George Bush Senior gegen die Bedenken Frankreichs und Großbritanniens ermöglichte, lassen sich nicht ohne die USA betrachten. Wir wären ein anderes Land – womöglich weniger frei und weniger weltoffen. Dieses besondere Band zwischen Deutschen und Amerikanern besteht fort, ungeachtet der aktuellen politischen Meinungsverschiedenheiten. Es ist unsere Aufgabe als Bürger beider Länder, diese Freundschaft auch in Zukunft mit Leben zu füllen.

Zum Gastkommentar auf bild.de.

Die Kommentatoren sitzen dem eingetragenen Verein Atlantik-Brücke e. V. vor.

Teilen Sie diesen Artikel:

oder kopieren Sie den folgenden Link:

Der Link wurde zu Ihrer Zwischenablage hinzugefügt!

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking
Karl Lichtblau / Cornelius Bähr / Vanessa Hünnemeyer Gutachten 4. Januar 2022

Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich – Dynamikranking

Bayern ist ein starker und attraktiver Industriestandort. Im Dynamikranking der industriellen Standortqualität der IW Consult GmbH führen jedoch die Schwellenländer. Bayern und Deutschland belegen Plätze im Mittelfeld.

IW

Artikel lesen
Michael Hüther im Deutschlandfunk Interview 27. Dezember 2021

IW-Verbandsumfrage: „Lageeinschätzung ist erstaunlich positiv“

Trotz der Corona-Pandemie und der Lieferengpässe blicken viele deutsche Unternehmen zuversichtlich in das kommende Jahr, erklärt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880