1. Home
  2. Presse
  3. In den Medien
  4. IMP-Index: Stabile Metallpreise für heimische Verarbeiter
Zeige Bild in Lightbox
(© Foto: iStock)
Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Gastbeitrag 10. November 2020

IMP-Index: Stabile Metallpreise für heimische Verarbeiter

Inmitten der wirtschaftlichen Unsicherheiten, die durch den erneuten deutlichen Anstieg von Corona-Fällen in vielen Ländern schon im Oktober erneut gewachsen sind, haben sich die internationalen Metallpreise stabil entwickelt, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung.

Für deutsche Verarbeiter von Metallen hat sich im Frühherbst sogar eine kleine Kostensenkung ergeben. Der Industriemetallpreis- Index (IMP-Index), der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln veröffentlicht wird, ist im vergangenen Monat um 2,9 Punkte oder 0,7% auf 403,2 Zähler gefallen. Damit bleibt der Index, der die Kostenentwicklung der wichtigsten Importmetalle auf Euro- Basis abbildet, zum dritten Mal in Folge über der Marke von 400 Punkten.

Da das Euro-Dollar-Austauschverhältnis sich im Oktober kaum verändert hat, kam die Entlastung ausschließlich über die internationalen Metallmärkte. Der Wechselkurs hat die Verringerung der Metallkosten sogar etwas abgebremst, die sonst bei 0,9% gelegen hätte. Der Rückgang des IMP-Index wurde von vier Metallen getrieben. Blei ist um 5% billiger geworden; innerhalb eines Jahres summiert sich die Entlastung für Metallkunden auf fast ein Viertel (23,7 %). Abwärts ging es um 3,1% auch mit Eisenerz, das über die letzten zwölf Monate allerdings um 27% teurer geworden ist.

Inhaltselement mit der ID 8120
Inhaltselement mit der ID 8121
Inhaltselement mit der ID 8123

Im Jahresvergleich fest

Auch die Edelmetalle Gold (- 1 %) und Silber (- 5,7 %) wurden niedriger bewertet als vor Monatsfrist. Mit fast 20% bzw. fast 30% sind im Jahresvergleich aber weiterhin hohe Zuwächse zu verzeichnen. Die wirtschaftlichen Unsicherheiten der vergangenen Monate haben die Anlage in vermeintlich sicheren Edelmetallen attraktiver gemacht.

Fester entwickelten sich gegen den Trend vor allem Aluminium (+ 3,7 %) und Nickel (+ 2,7 %). Auch Zinn legte mit 1,4% spürbar zu. Kaum verändert zeigten sich Kupfer (+ 0,3 %) und Zink (+ 0,1 %).

Inhaltselement mit der ID 8124
Datei herunterladen

Hubertus Bardt: Industriemetallpreis-Index November 2020

Rohdaten

Datei herunterladen

Mehr zum Thema

Artikel lesen
„Die Debatte hat eine gewisse Breite bekommen“
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast Audio 16. Februar 2024

„Die Debatte hat eine gewisse Breite bekommen“

In der neuesten Folge des Handelsblatt-Podcasts „Economic Challenges“ analysieren IW-Direktor Michael Hüther und HRI-Präsident Bert Rürup den Rückgang der Industrieproduktion und beleuchten die damit verbundenen Herausforderungen.

IW

Artikel lesen
Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Gastbeitrag 13. Februar 2024

IMP-Index: Silber gibt zu Jahresbeginn kräftiger nach

Nach zwei Monaten mit Zuwächsen des Metallpreisniveaus um jeweils gut ein Prozent sind die Preise im Januar um rund 0,5 % gesunken, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung.

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880