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Klumpen aus Silber oder Platin auf einem Steinboden. (© GettyImages - Oat_Phawat)
Gastbeitrag 9. März 2026 Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung

IMP-Index: Metallpreise halten Rekordniveau

Nach den Turbulenzen an den Metall- und Devisenmärkten Ende Januar war der Februar von einer ruhigeren Entwicklung geprägt, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt für die Börsen-Zeitung.

Zu Jahresbeginn hatte die offene Frage der Nominierung eines neuen Chefs der US-Notenbank für Unruhe gesorgt. Die Sorge um die Unabhängigkeit der Notenbank hatte den Dollar geschwächt und zugleich vor allem die Edelmetalle auf neue Rekordhöhen getrieben. Nach erfolgter Nominierung haben sich die Kurse wieder korrigiert.

Die Metallpreise für deutsche Abnehmer sind im Februar unter dem Strich auf dem hohen Niveau des Vormonats geblieben, wenn es auch unterschiedliche Entwicklungen bei den einzelnen Metallen gegeben hat. Der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellte Industriemetallpreisindex (IMP-Index), der die Preise der wichtigsten Importmetalle in Euro abbildet, ist praktisch konstant geblieben. Mit einem Plus von nur 0,3 % auf 831,6 Punkte kam es nur zu einem minimalen Anstieg.

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Die einzelnen Metalle haben jedoch deutlicher Preisentwicklungen gezeigt. So ist Gold um 4,9 % angestiegen und hat den längerfristigen Aufwärtstrend trotz der Korrektur im Januar wieder fortgesetzt. Auch Zink zeigt mit 2,7 % ein Plus. Alle anderen Metalle sind im Einkauf günstiger als vor einem Monat. An der Spitze steht mit -11,6 % Silber. Hier wirkt die starke Preisvereinigung nach dem Januar-Anstieg nach. Deutlich abwärts ging es auch mit dem Eisenerzpreis (-7,0 %). Auch Blei (-4,6 %) und Nickel (-4,1 %) wurden spürbar preiswerter. Etwas weniger ausgeprägt war der Rückgang bei Aluminium (-3,2 %), und Zinn (-2,4 %). Kupfer blieb mit einem Abschlag von -1,2 % hingegen fast stabil.

Da der Dollar gegenüber dem Euro im Monatsvergleich leicht abgewertet hat, wurde der Preisauftrieb für Metalle gedämpft. Ohne diesen Effekt wäre der IMP-Index im Februar um 1,0 % und damit gut drei Mal so stark gestiegen. Im März kann sich dieser Effekt jedoch umdrehen: Mit dem Krieg im Iran ist der Dollar deutlich angestiegen. Bei heutigem Dollar-Niveau wären die Metallpreise in Deutschland rund 2 % höher als zuletzt. 
 

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