Auch ein leicht schwächerer Euro hat nicht verhindert, dass das Preisniveau der wichtigsten Industriemetalle für deutsche Importeure spürbar gefallen ist.

Langfristig immer noch hoch

Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, der die Entwicklung der wichtigsten Importmetalle in Euro misst, sank im abgelaufenen Monat um 3,1 % oder 11,5 Punkte auf 359,2 Zähler. Ohne die Wechselkursentwicklung wäre der Rückgang mit 3,9 % noch etwas stärker ausgefallen. Mit dem jüngsten Rückgang wurde allerdings nur ein Teil der Zuwächse aus den Vormonaten wieder egalisiert. So war der IMP-Index allein im Juli um 4,7 % angestiegen. Nach wie vor liegt das Preisniveau um mehr als 10 % über dem Vorjahresniveau. Der Juli-Wert von 370,7 war der höchste Stand seit März 2013 (386,4 Punkte) gewesen.