Verstärkt wurde diese Tendenz für deutsche Unternehmen durch die Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar. Der Rückgang des Preisniveaus der wichtigsten Metalle im August ist damit weitgehend ausgeglichen worden.

Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln misst die Preisbewegungen der wichtigsten Rohstoffe, die importiert werden, und bildet damit das Preisniveau aus Sicht deutscher metallverarbeitender Unternehmen ab. Der IMP-Index ist zuletzt um 2,7 % oder 9,7 Punkte auf 368,9 Zähler gestiegen. Damit liegt das Barometer nur noch knapp unter dem Stand von Juli und ist der zweithöchste Wert seit dem Spätsommer 2013. Gut die Hälfte des Anstiegs ist auf die Entwicklung auf den internationalen Metallmärkten zurückzuführen, der kleinere Teil auf die Wechselkursentwicklung. Bei stabilem Austauschverhältnis zwischen Euro und Dollar wäre der Index immer noch um 1,6 % gewachsen und läge rund 4 Punkte unter dem jüngsten Niveau.