Logistikengpässe oder niedrige Lagerhaltung erschweren die Versorgung zusätzlich. Die Schwierigkeiten in den internationalen Lieferketten führen zu Verzögerungen, Verknappungen und Preiserhöhungen. Auch auf den globalen Metallmärkten kennen die Preise derzeit nur eine Richtung: steil nach oben.

Erstmals über 500 Punkte

Im Mai ist der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zum ersten Mal über die 500-Punkte-Marke gestiegen. Der neue Höchststand liegt bei 529,5 Zählern und damit fast 50 % über dem Niveau vor genau einem Jahr. Zwischen April und Mai kam es mit einem Plus von 7,6 % oder 37,4 Punkten zum größten absoluten Anstieg in der Historie des Preisbarometers. Ohne die leichte Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar wäre der IMP-Index, der die Metallpreise in Euro abbildet, sogar um 9,1 % geklettert.