Anstieg um 2,6 Prozent

Gemessen am Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) lag der Anstieg im abgelaufenen Monat bei 2,6 % oder 10,2 Punkten auf 413,5 Zähler. Der Index, der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln berechnet wird, bildet die Preisentwicklung der wichtigsten Importmetalle in der Gemeinschaftswährung Euro ab.

Seit Beginn der Coronakrise auf globaler Ebene im März sind die Metallkosten mit dem jüngsten Zuwachs um insgesamt 22 % gestiegen. Damit unterscheidet sich die Entwicklung der Metallpreise in der aktuellen Wirtschaftskrise fundamental von der Finanzmarktkrise 2008/2009, als die Kurse sich in wenigen Monaten halbiert hatten.

Überdurchschnittlich geklettert sind die Euro-basierten Kurse der drei Indexschwergewichte: Aluminium ist innerhalb eines Monats um 6,6 % teurer geworden, Kupfer um 4,7 % und Eisenerz um 3,3 %. Damit notiert der Stahlgrundstoff ein gutes Drittel über dem Vorjahreswert, während Kupfer das Niveau vom November 2019 gerade wieder erreicht hat.