Nach dem kräftigen Rückgang des Industriemetallpreis- Index (IMP-Index) um 6,2% im März auf 339,5 hat sich das Preisniveau wieder erholt. Nach den Anstiegen um 0,9% im April und zuletzt 3,6% im Mai liegt das Preisbarometer nun mit 354,9 Punkten nur noch leicht unter dem Februar-Wert von 362,1.

Der IMP-Index, der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln ermittelt wird und die Rohstoffpreise aus Perspektive der verarbeitenden Industrie in Deutschland abbildet, schwankt seit Anfang 2017 um die Marke von 350 Punkten. Gemessen daran hat die Corona-Krise noch keine sichtbaren Spuren hinterlassen. Umgekehrt ergibt sich aus den relativ stabilen Metallkosten auch keine Entlastung für die verarbeitenden Unternehmen, wie dies in der Krise von 2008/09 der Fall war.