In den vergangenen Wochen hat sich auf den Metallmärkten keine klare Tendenz gezeigt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) ist im Oktober zwar um 1,7% oder 6,2 Punkte auf 362,7 Zähler gefallen, damit setzte sich aber nur die Folge von kleinen Auf- und Abwärtsbewegungen der Vormonate fort, aus denen sich keine belastbare Orientierung für die mittel- bis langfristige Preisentwicklung ableiten lässt.

Stabile Einkaufskosten

Der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln erstellte IMP-Index misst die in Euro bewerteten Metallkosten; damit soll die Perspektive der verarbeitenden Industrie in Deutschland auf die Metallmärkte abgebildet werden. Für die Rohstoffverbraucher bedeutet die seit dem Sommer anhaltende Seitwärtsbewegung bei leichten Schwankungen im Wesentlichen Stabilität bei den Einkaufskosten. Am Ende der Monatsbilanz liegt eine leichte Entlastung, die zu einem Drittel auf die Wechselkursentwicklung und zu zwei Dritteln auf die Preisschwankungen auf den internationalen Rohstoffmärkten zurückzuführen ist. Ohne die leichte Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar hätte der Index mit 364,3 Punkten nur 1,2% unter dem Vormonatswert gelegen.