Der Industriemetallpreisindex (IMP-Index), der zwischenzeitlich unter 340 Punkte gefallen war, stieg im Juni von 354,9 auf 366,5 Punkte. Dies entspricht einem Plus von 3,3% im Vergleich zum Vormonat. Mit den Aufwärtsentwicklungen im Mai und Juni ist damit der Rückgang aus dem März kompensiert worden. Der Index, der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft erhoben wird, misst die Euro-Preise der wichtigsten nach Deutschland eingeführten Metalle und spiegelt damit die Perspektive der Weiterverarbeiter wider. Diese Unternehmen spüren durch die Metallpreise derzeit keine Entlastung in der wirtschaftlichen Krise.