Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index), mit dem das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln monatlich die Preisentwicklung der wichtigsten Importmetalle misst, ist im Februar um 2,5 % gestiegen. Damit wurde ein neuer Höchstwert von 463,7 Punkten erreicht. Vor einem Jahr lag der Indexwert noch um 28 % niedriger.

Auch wenn das Kostenbarometer insgesamt auf Rekordhöhe ist, sind die Preise der einzelnen Metalle teilweise weit von ihren historischen Hochs und auch den Werten des bisherigen Höhepunkts von 2011 entfernt. In Euro gerechnet lagen Kupfer und Eisenerz zuletzt nur 2 % bis 3 % von ihrem Maximum entfernt. Eisenerz hatte den bisherigen Rekord im Januar aufgestellt und wird inzwischen fast 70 % teurer gehandelt als noch vor zwölf Monaten. Kupfer folgt im Jahresvergleich mit deutlichem Abstand. Auch Gold, das in Krisenzeiten als vermeintlich sichere Anlage gefragt ist, liegt nur 10 % unter dem Rekordwert vom August 2020, aber fast 50 % über dem Wert von vor zehn Jahren. Verglichen mit Februar 2020 ist der Goldpreis in Euro gerechnet aber kaum verändert.