Weiter am Sparkurs festhalten! Image
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Natürlich kann es nicht darum gehen, kurzfristig neue Konjunkturprogramme aufzulegen. Die wirken nur, wenn – wie in der tiefen Krise 2009 – weltweit alle mitmachen. Damals brach der Welthandel dramatisch ein, die Industrie war rund um den Globus von einer massiven Schrumpfung betroffen. Da konnten schnell und wirksam nur die Regierungen helfen.

Anders als 2009 stehen wir heute nicht vor einem Absturz.

Die Konjunktur tritt bei uns und in Europa auf der Stelle. In den USA geht es sogar aufwärts. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die Frankreich und Italien haben, sind weder bei uns verursacht, noch durch uns zu lösen. Deshalb ist das Festhalten am Haushalt ohne neue Schulden vollkommen richtig.

Schließlich geht es auch darum, dass Deutschland als größtes Land in Europa seiner Vorbildfunktion gerecht wird – und der Kreislauf des immer weiteren Schuldenmachens endlich durchbrochen wird.

Dabei darf allerdings nicht übersehen werden, wie kaputt Straßen, Brücken etc. in diesem Land sind. Die Schuldenbremse erlaubt dem Bund jährlich zusätzliche Kredite von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, also rund zehn Milliarden Euro, aufzunehmen.

Deshalb sollte die Regierung langfristig mit zusätzlich fünf Milliarden Euro pro Jahr Tatkraft zeigen. So ließen sich Brücken sichern und Autobahnen sanieren, Glasfaserkabel verlegen und die Energienetze ausbauen.

Das zieht schnell Investitionen von Privaten nach und es sichert die Qualität unserer Standorte für Unternehmen und Arbeitsplätze.

Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung
Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung

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Nur der Süden auf Weltspitzenniveau
Gastbeitrag, 2. August 2017

Sarah Berger in der Fuldaer Zeitung Nur der Süden auf WeltspitzenniveauArrow

Innovationen tragen maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftswachstums und der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes bei. Deutschland weist insgesamt eine hohe Innovationskraft auf und glänzt im europäischen Vergleich in der Spitzengruppe der Innovation Leaders. Deutschlands Erfolg im europäischen Vergleich sollte jedoch nicht über die regionale Divergenz und die künftigen Herausforderungen hinwegtäuschen. mehr

25. Juli 2017

Interview mit Oliver Koppel „NRW verschläft den Strukturwandel seit Jahrzehnten“Arrow

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat die Innovationskraft der deutschen Regionen analysiert. Demnach forscht der Süden auf Weltniveau, doch der Rest hinkt deutlich hinterher. Vor allem NRW nutzt sein Potenzial nicht. Wie die Politik gegensteuern kann, erklärt Oliver Koppel, IW-Wissenschaftler im Kompetenzfeld Zuwanderung und Innovation, im iwd-Interview. mehr auf iwd.de

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Wo liegen die deutschen Regionen mit der höchsten Innovationskraft? Anhand von eigens entwickelten Indikatoren hat das IW Köln ermittelt, wo die Rahmenbedingungen für Innovationen besonders gut sind – und wo noch Nachholbedarf besteht. mehr