Darum ist Freihandel gut für uns! Image
Quelle: nattanan726 - Fotolia

Dabei wissen wir: Am Geld der Steuerzahler liegt es nicht. Es geht um Wettbewerbsfähigkeit. Und die entsteht am besten, wenn der Wettbewerb intensiv ist und keiner beim Staat Vorteile erschleichen kann.

Die günstigste Lösung dafür ist freier Handel, und zwar weltweit!

Darauf zielt das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA: Mit TTIP entsteht der größte Wirtschaftsraum der Welt. Mehr Wahlmöglichkeiten bei sinkenden Preisen zu haben, das kommt den Konsumenten zugute. Einen größeren Markt zu haben, das schafft Arbeitsplätze. Verschärfter Wettbewerb macht uns fit für die Globalisierung.

Was braucht Europa mehr?

Doch interessierte Gruppen schüren Ängste, die nicht auf Fakten beruhen, sondern auf unbestimmten Gefühlen oder böser Absicht. Die Kulturschaffenden sorgen sich um ihre Subventionen, obgleich es darum bei TTIP gar nicht geht.

Sorgenvoll wird das Chlorhühnchen skandalisiert, obgleich es niemand essen muss, selbst wenn es nach Europa käme. Geklagt wird über den besonderen Schutz für Investoren, der unsere Demokratie gefährde.

Doch auch der demokratische Staat muss die Schutzwürdigkeit privater Rechte anerkennen. Über die Verhandlungen werden hier wie dort die Nichtregierungsorganisationen direkt informiert. Die Verhandlungsergebnisse werden den Parlamenten vorgelegt.

Wo ist das Problem?

Es sind Demagogen, die andere mit falschen, nicht zuletzt US-feindlichen Parolen in Geiselhaft nehmen wollen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass eine historische Chance für mehr Wohlstand vertan wird.

Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung
Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung

Zum Gastbeitrag auf bild.de

Ansprechpartner

26. April 2017

Interview „Amerika wäre eine riesige Steueroase“Arrow

Seit der Wahl Donald Trumps sorgen die US-Pläne, die Unternehmensbesteuerung zu reformieren, weltweit für Aufregung. Johannes Becker, Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft an der Universität Münster, erklärt, was der Systemwechsel für Europa – insbesondere für die Exportnation Deutschland – bedeuten würde. mehr auf iwd.de

25. April 2017

Gastbeitrag US-Steuerreform: Brillant oder fatal?Arrow

In den USA wird eine geradezu revolutionäre Reform der Unternehmensbesteuerung diskutiert, mit der die weltweiten Besteuerungsprinzipien aufgegeben würden. Die Pläne sind zwar theoretisch brillant, bergen aber viele Risiken. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Handelskrieg, sagt Ralph Brügelmann, Steuerexperte beim Bundesverband der Deutschen Industrie, in seinem Gastbeitrag. mehr auf iwd.de

Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfern
Gastbeitrag, 19. April 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfernArrow

Sosehr der Verlust der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft schmerzt, ein Untergang der europäischen Idee ist mit dem Brexit ebenso wenig verbunden wie ein ökonomisches oder gar politisches Desaster für Deutschland. Ein Gastbeitrag von IW-Direktor Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr