Darum ist Freihandel gut für uns! Image
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Dabei wissen wir: Am Geld der Steuerzahler liegt es nicht. Es geht um Wettbewerbsfähigkeit. Und die entsteht am besten, wenn der Wettbewerb intensiv ist und keiner beim Staat Vorteile erschleichen kann.

Die günstigste Lösung dafür ist freier Handel, und zwar weltweit!

Darauf zielt das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA: Mit TTIP entsteht der größte Wirtschaftsraum der Welt. Mehr Wahlmöglichkeiten bei sinkenden Preisen zu haben, das kommt den Konsumenten zugute. Einen größeren Markt zu haben, das schafft Arbeitsplätze. Verschärfter Wettbewerb macht uns fit für die Globalisierung.

Was braucht Europa mehr?

Doch interessierte Gruppen schüren Ängste, die nicht auf Fakten beruhen, sondern auf unbestimmten Gefühlen oder böser Absicht. Die Kulturschaffenden sorgen sich um ihre Subventionen, obgleich es darum bei TTIP gar nicht geht.

Sorgenvoll wird das Chlorhühnchen skandalisiert, obgleich es niemand essen muss, selbst wenn es nach Europa käme. Geklagt wird über den besonderen Schutz für Investoren, der unsere Demokratie gefährde.

Doch auch der demokratische Staat muss die Schutzwürdigkeit privater Rechte anerkennen. Über die Verhandlungen werden hier wie dort die Nichtregierungsorganisationen direkt informiert. Die Verhandlungsergebnisse werden den Parlamenten vorgelegt.

Wo ist das Problem?

Es sind Demagogen, die andere mit falschen, nicht zuletzt US-feindlichen Parolen in Geiselhaft nehmen wollen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass eine historische Chance für mehr Wohlstand vertan wird.

Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung
Michael Hüther Quelle: Petra Dufkova / BILD-Zeitung

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20. November 2017

Interview mit Michael Sket „Wir können uns in der Eurozone noch nicht zurücklehnen“Arrow

Als es galt, die europäischen Krisenstaaten vor der Pleite und die Währungsunion vor dem Zerfall zu bewahren, stabilisierte Michael Sket, inzwischen Wirtschaftsanalyst für Italien, Malta und Polen bei der EU-Kommission, zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen den Staatenverbund mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Im iwd-Interview spricht Sket über Griechenland, das Verhältnis der Deutschen zu den Italienern und die Rolle des Internationalen Währungsfonds. mehr auf iwd.de

17. November 2017

Jürgen Matthes Europa zwischen Komfortzone und KrisenherdArrow

Das Erstarken populistischer Parteien, Terrorangriffe und nicht zuletzt das Brexit-Votum haben die Europäische Union gehörig durcheinandergeschüttelt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Begeisterung für den europäischen Staatenverbund war schon lange nicht mehr so groß wie heute. Gleichwohl gibt es in vielen Punkten Verbesserungsbedarf. Dieser Beitrag bildet den Auftakt einer Serie zur Zukunft der EU auf iwd.de. mehr auf iwd.de

14. November 2017

Cornelius Bähr M+E-Industrie: Wettbewerb im WandelArrow

Durch die Globalisierung wurden die Karten auf den Gütermärkten neu gemischt. In der Metall- und Elektro-Industrie konnten neue Wettbewerber substanziell Marktanteile hinzugewinnen. Deutschland hat durch eine hohe Exportorientierung und eine starke Integration in grenzüberschreitende Produktionsnetzwerke seine gute Position gehalten. mehr auf iwd.de