"Die Lohnkosten müssen korrigiert werden" Image
Quelle: Pixelio

Dies wird durch vormoderne staatliche Institutionen mit mangelnder Effektivität und Effizienz erschwert. Insofern liegt die Antwort nicht in zusätzlichen EU-Geldern, sondern in der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung, einer Öffnung und Deregulierung von Märkten sowie der Korrektur des Preisniveaus und der Löhne. Es führt kein Weg daran vorbei, die Lohnstückkosten zu korrigieren. Dadurch verbessern sich die Wettbewerbsfähigkeit und die Chance, Arbeit und Einkommen in Märkten und ohne Subventionen oder Abschottung zu begründen. Bereits jetzt sieht man an den steigenden Exporten, korrigierender Leistungsbilanz und einer relativen Verbesserung des Preis- und Lohnniveaus, dass die Anpassungsprozesse laufen. Ein Austritt aus der Währungsunion mit der Option der Abwertung muss zum gleichen Ergebnis führen – mit höheren volkswirtschaftlichen Kosten für alle anderen Euro-Staaten.

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The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?
Veranstaltung, 16. Oktober 2017

Debate The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?Arrow

The Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) and the German Institute for International and Security Affairs – Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) are kindly inviting you to a jointly organised expert exchange on the on-going negotiations for a new trade agreement between the EU and Mercosur. mehr

11. Oktober 2017

Matthias Diermeier Wohlstand: Ohne die Hauptstadt meist geringerArrow

Berlin ist sexy, aber nach wie vor relativ arm – würde man die Hauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner um 0,2 Prozent höher. Im übrigen Europa sieht das Bild jedoch ganz anders aus. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 28. September 2017

Daniel Bendel und Markus Demary auf Focus Online Hebt die EZB die Zinsen an, bekommen 800.000 Unternehmen ProblemeArrow

Mit ihren niedrigen Zinsen hat die EZB vielen Unternehmen geholfen, die Krise zu überwinden - aber nicht allen. Würden die Zinsen steigen, hätten vor allem Firmen aus Italien, Griechenland und Frankreich ein Problem, schreiben die IW-Ökonomen Daniel Bendel und Markus Demary in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr