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Die Veränderung des Wechselkurses allein hätte den Index um 3,2 Prozent ansteigen lassen, doch gaben die Preise auf den internationalen Metallmärkten spürbar nach. Als Folge fiel der IMP-Index, in dem die für Deutschland wichtigsten Importmetalle abgebildet werden, binnen eines Monats um vier Punkte oder 1,2 Prozent auf 320,6 Zähler.

Der Rückgang des Barometers wurde maßgeblich durch einen Einbruch des Eisenerzpreises verursacht, der zuletzt mit nur 82 Dollar so niedrig war wie zuletzt vor fünf Jahren. Auf Dollarbasis wurde das Schwergewicht im IMP-Index 12 Prozent günstiger gehandelt als im August. In Euro gerechnet beläuft sich der Preisabschlag trotz der Euro-Abwertung auf 9 Prozent. Billiger geworden sind um fast 4 Prozent auch Silber sowie um jeweils gut 2 Prozent Blei und Zinn.

Teurer geworden ist im September vor allem Gold (3 Prozent). Aber auch Zink (2 Prozent) sowie die beiden Indexschwergewichte Aluminium und Kupfer legten um jeweils gut 1 Prozent zu. In Dollar gerechnet waren aber auch diese Metalle mit Abschlägen von bis zu 4 Prozent günstiger zu haben.

Für die metallverarbeitende Industrie ist die relative Stabilität des Index - im Vergleich zu den vergangenen Jahren - kein Grund, gelassen in die Zukunft zu sehen; zu unterschiedlich waren die Preistrends in den letzten Monaten.

Seit Anfang des Jahres haben sich die Notierungen der einzelnen Metalle stark auseinanderentwickelt. So hat Eisenerz in Euro gerechnet fast ein Drittel seines Wertes verloren und damit maßgeblich zur insgesamt stabilen Entwicklung des IMP-Index beigetragen. Auf der anderen Seite ist Nickel seit Januar um ein Drittel teurer geworden, Aluminium und Zink zogen um jeweils 20 Prozent und Gold immerhin um 10 Prozent an. Auch die Schwächung des Euro wurde durch die Verbilligung von Eisenerz kompensiert.

Industriemetallpreis-Index

Januar 1999=100, enthält die Rohstoffe gemäß ihres Anteils an den deutschen Importen

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Ohne klare Tendenz haben die internationalen Metallmärkte den Monat Juni abgeschlossen, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Unter dem Strich stand eine leichte Kostenentlastung, die aber praktisch vollständig auf den Euro-Dollar-Wechselkurs zurückzuführen ist. mehr

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Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de