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Industriemetalle sind für die deutsche Industrie zuletzt etwas günstiger geworden. Im November war an den internationalen Metallmärkten ein leichter Abwärtstrend zu verzeichnen. Im Vergleich zum Oktober-Wert fiel der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) um 0,3 Prozent oder 1,4 Punkte auf 389,9 Zähler. Damit setzte sich der seit Februar 2011 anhaltende Trend mit leicht fallenden Metallpreisen fort. Hinter dieser Entwicklung stehen ein etwas stärkerer Rückgang der Metallpreise auf Dollar-Basis und eine leichte Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar. Ohne den Wechselkurseffekt wären die Preise für Eisenerz, Kupfer und die anderen Metalle zuletzt um 1,5 Prozent gesunken.

Aus der Preisentwicklung der einzelnen Metalle sticht vor allem Eisenerz hervor. Hier mussten im November auf Dollar-Basis 5,6 Prozent mehr gezahlt werden als einen Monat zuvor. Nachdem schon im Oktober die Preisschraube stark angezogen wurde, waren zuletzt 21 Prozent mehr fällig als vor zwei Monaten. Damit wird aber nur der Rückgang des Erzpreises ausgeglichen, der in den Monaten zuvor stattgefunden hatte.

Eisenerz ist der Ausgangsstoff der Stahlherstellung. Entsprechend wichtig ist der Preis des Rohstoffs für deutsche Stahlkonzerne wie ThyssenKrupp und Salzgitter.

Bei den anderen Metallen ist es im Monatsvergleich zu teilweise deutlichen Preissenkungen gekommen. So kostete Kupfer 4,4 Prozent weniger als im Oktober, Nickel sogar 4,9 Prozent. Das ist ein kleiner Ausgleich für die Produzenten von Edelstahl, denn dabei wird neben dem teurer gewordenen Eisenerz vor allem Nickel benötigt. Die anderen Kostenerleichterungen lagen zumeist zwischen 1 Prozent und 2 Prozent. Teurer geworden sind außer Eisenerz nur Zink und Blei: Mit Preisanstiegen von 0,4 Prozent bzw. 1,9 Prozent blieben die Entwicklungen aber sehr moderat.

Der mittelfristige Vergleich zeigt, dass der aktuelle Preistreiber Eisenerz insgesamt noch auf einem recht guten Niveau liegt. Innerhalb eines Jahres ist das Erz um gut 11 Prozent billiger geworden. Kein anderes der wichtigsten Industriemetalle hat einen solchen Rückgang zu verzeichnen. Einzig Nickel notiert heute 8,6 Prozent leichter als im November 2011, bei Aluminium sind es 6,3 Prozent. Deutlich teurer geworden ist hingegen Blei: Hier mussten zuletzt 9,4 Prozent mehr gezahlt werden als vor Jahresfrist.

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23. Juni 2017

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Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

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Ob Flugzeugturbinen, Schuhe, Prothesen oder Fruchtgummi: Die Einsatzmöglichkeiten für 3-D-Drucker kennen kaum noch Grenzen. Auch wirtschaftlich ist der Markt eine einzige Erfolgsstory. Deutsche Firmen stehen den neuen Produktionsmöglichkeiten besonders offen gegenüber. mehr auf iwd.de

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 9. Juni 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Talfahrt der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Mit den deutlichen Preisrückgängen im Mai hat sich der Abwärtstrend an den Metallmärkten beschleunigt, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Im vergangenen Monat ist der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Vergleich zum Vormonat um 20,7 Punkte auf 321,4 gefallen. mehr