Industriemetallpreis-Index

Januar 1999=100, enthält die Rohstoffe gemäß ihres Anteils an den deutschen Importen

Seit Ende 2013 bewegt sich der IMP-Index in einem Band zwischen 310 und 330 Punkten. Diese Seitwärtsbewegung der letzten anderthalb Jahre setzt sich also fort. Aber auch der mittelfristige Abwärtstrend seit Februar 2011 ist ungebrochen. Aktuell bewegt sich der IMP-Index im oberen Mittelfeld dieses Abwärtskorridors.

Der Industriemetallpreisindex (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln sank um 16,2 Punkte auf einen Wert von 313,7 Punkten. Die Rückgänge sind in diesem Monat praktisch vollständig auf die realen Entwicklungen an den Dollar-basierten internationalen Metallmärkten zurückzuführen. Der Euro-Dollar-Wechselkurs ist hingegen zuletzt stabil geblieben. Eine weitere Abwertung würde die Metallkosten der europäischen Unternehmen jedoch deutlich anheben.

Der wesentliche Grund für die Abwärtsbewegung der Metallpreise lag in der Schwächung der beiden Indexschwergewichte Kupfer und Aluminium, die zusammen die Hälfte des IMP-Indexes ausmachen. Gegenüber dem Vormonat hat Kupfer im Juni 7,3 Prozent auf Dollar-Basis verloren, Aluminium 6,4 Prozent. Auch im Vorjahresvergleich war das Minus mit 14,5 beziehungsweise 8,2 Prozent deutlich. Am meisten haben innerhalb eines Jahres jedoch Eisenerz, Nickel und Zinn eingebüßt, die fast ein Drittel ihres Wertes verloren haben. Am aktuellen Rand war Eisenerz noch der Einzige Metallrohstoff mit einer Aufwärtsbewegung: Der Grundstoff für Eisen und Stahl kletterte um 5 Prozent nach einem 15-prozentigen Anstieg im Vormonat. Die Preisrückgänge der anderen Metalle waren hingegen vergleichsweise einheitlich: Blei und Zink notierten 8 bis 9 Prozent leichter; Silber, Nickel und Zinn zwischen 4 und 5 Prozent. Gold fiel lediglich um 1,4 Prozent und zählt mit einem Jahresverlust von 7,6 Prozent neben Zink und Aluminium zu den stabilsten Metallen der letzten 12 Monate.

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23. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl Rund um die Uhr bereitArrow

Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

14. Juni 2017

Christian Rusche Produktionstechnik: Die Welt druckt 3-D Arrow

Ob Flugzeugturbinen, Schuhe, Prothesen oder Fruchtgummi: Die Einsatzmöglichkeiten für 3-D-Drucker kennen kaum noch Grenzen. Auch wirtschaftlich ist der Markt eine einzige Erfolgsstory. Deutsche Firmen stehen den neuen Produktionsmöglichkeiten besonders offen gegenüber. mehr auf iwd.de

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 9. Juni 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Talfahrt der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Mit den deutlichen Preisrückgängen im Mai hat sich der Abwärtstrend an den Metallmärkten beschleunigt, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Im vergangenen Monat ist der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Vergleich zum Vormonat um 20,7 Punkte auf 321,4 gefallen. mehr