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Grafik: IW Medien

Damit liegen die Metallpreise aber immer noch auf einem historisch hohen Niveau, nur 2,2 Prozent unter dem Durchschnitt des Jahres 2011. Die mittlere Frist zeigt aber einen leichten Trend hin zu fallenden Preisen über die letzten Monate. Nach dem enormen Preisanstieg zwischen Dezember 2008 und Februar 2011 sanken die Preise um insgesamt fast 10 Prozent. Von den Tiefständen der Wirtschaftskrise sind die Märkte allerdings weit entfernt. Schließlich folgte die leichte Abwärtstendenz auf eine Preisrally mit einer Steigerung um insgesamt fast 150 Prozent. Unter den Metallen gab es im April nur zwei Ausnahmen zur allgemeinen Abwärtstendenz. So verteuerten sich Eisenerz um 2,0 Prozent und Blei um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Jahresvergleich zeigt nur der Goldpreis mit einem Plus von 11,5 Prozent nach oben. Hier zeigt sich der Wunsch vieler Investoren in eine vermeintlich sichere Anlage.

Deutliche Preisrückgänge gab es zuletzt bei Aluminium (-6,1 Prozent), Silber (-4,2 Prozent), Nickel (-3,9 Prozent) und Zinn (-3,4 Prozent). Eine echte Entlastung für die metallverarbeitende Industrie zeigt sich aber erst im Jahresvergleich: Nickel und Zinn gaben über 30 Prozent nach; Aluminium, Blei und Silber um rund ein Viertel. Aber auch die Indexschwergewichte Kupfer und Eisenerz wurden mit Abschlägen von 12,7 Prozent beziehungsweise 17,7 Prozent deutlich billiger. Beim absoluten Niveau der Metallpreise kann der Vergleich mit den Höchstständen von 2011 aber kaum beruhigen. Immer noch werden die Energie- und Rohstoffpreise von den Unternehmen in Deutschland als das wichtigste Konjunkturrisiko angesehen.

Ansprechpartner

24. April 2017

Schleswig-Holstein Landtagswahl: Kiel setzt auf Kooperationen Arrow

Am 7. Mai wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Das zweitkleinste deutsche Flächenland ist wirtschaftlich nicht unbedingt führend, doch Kooperationen mit anderen Bundesländern sollen Kiel zukunftsfit machen. mehr auf iwd.de

21. April 2017

Branchenporträt Gießereien: 2017 soll besser werdenArrow

Diese deutsche M+E-Branche ist die stärkste Europas und liefert wichtige Komponenten für die Fahrzeugindustrie und den Maschinenbau. Im Jahr 2016 mussten die Betriebe allerdings einen Umsatzrückgang hinnehmen. Auf lange Sicht bieten sich für die Gießereien gute Chancen im Umweltsektor. mehr auf iwd.de

Atempause auf den Metallmärkten
Gastbeitrag, 18. April 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Atempause auf den MetallmärktenArrow

Nach einem fast 20-prozentigen Anstieg der Metallpreise seit Oktober 2016 haben die Notierungen an den internationalen Märkten zuletzt eine Atempause eingelegt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt für März einen Rückgang um 1,5 Prozent oder 5,3 Punkte auf 357,2 an. mehr