Leichte Erholung der Metallpreise Image
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So legte der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) um 3,3 Punkte oder 1,1 Prozent auf 312,7 Zähler zu.

Nachdem der IMP-Index im März um 4,4 Prozent gefallen war, erscheint der jüngste Anstieg eher als Erholung und weniger als fundamentale Trendumkehr, weswegen die metallverarbeitende Industrie in Deutschland noch keinen Grund hat, nervös zu werden. Die Rohstoffkosten dürften nach wie vor beherrschbar sein. Tatsächlich bewegen sich die aktuellen Preise immer noch auf dem Niveau von Anfang 2010. Seit dem Höhepunkt im Februar 2011 ist das Barometer immer weiter zurückgegangen. Damals hatte der IMP-Index bei 447,6 Punkten gelegen. Seitdem hat das Barometer für die Metallpreise 30 Prozent seines Wertes verloren.

Industriemetallpreis-Index

Januar 1999=100, enthält die Rohstoffe gemäß ihres Anteils an den deutschen Importen

Während die meisten Metalle zuletzt teurer wurden, sind die Notierungen der Edelmetalle Gold und Silber weiter gefallen. Hier wurden im Vormonat Abschläge von 2,8 Prozent und 3,8 Prozent verzeichnet. Innerhalb eines Jahres hat Gold damit fast 18 Prozent seines Wertes verloren, Silber sogar annähernd 27 Prozent.

Die stärksten Preiszuwächse mussten Metalleinkäufer zuletzt bei Nickel und dem Indexschwergewicht Aluminium verkraften. Während die Aluminiumnotierung im April um 6,3 Prozent anzog, ging der Preis für Nickel sogar um 10,9 Prozent nach oben (siehe Bericht Seite 17). Mit Anstiegen zwischen knapp 2 Prozent und fast 3 Prozent trugen auch Blei, Zinn und Eisenerz zur Erholung des IMP-Index bei. Geringer war die Verteuerung mit 0,4 bzw. 1,0 Prozent bei Kupfer und Zink.

Im Vorjahresvergleich zeigen die Entwicklungen bei Zinn, Zink und Nickel mit Werten zwischen 2 Prozent und 4,5 Prozent nach oben. Die beiden neben Aluminium wichtigsten Metalle des IMP-Index, Kupfer und Eisenerz, sind hingegen 13 bzw. 21 Prozent günstiger als vor Jahresfrist. Bei Aluminium und Blei sind die Rückgänge mit 8 Prozent und 3 Prozent weniger ausgeprägt.

Kaum eine Rolle spielten im April die Wechselkurse, da der Dollar sich im Verhältnis zum Euro nur wenig veränderte. Ohne die Stärkung der Gemeinschaftswährung in den vorvergangenen Monaten wäre die Entlastung für die Metalleinkäufer allerdings um rund ein Drittel niedriger ausgefallen. Die Wechselkursrisiken bleiben trotz der zuletzt gezeigten Stabilität mitentscheidend für die Entwicklung der Rohstoffkosten der deutschen Industrie.

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Gastbeitrag, 12. Oktober 2017

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Für die metallverarbeitende Industrie in Deutschland war der vergangene Monat ein vergleichsweise ruhiger – wenn man es von der Beschaffungsseite her betrachtet. Denn die durchschnittlichen Metallpreise haben sich im September praktisch nicht verändert, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsenzeitung mehr

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Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Was es weltweit zu essen und zu trinken gibt, zeigt ab Samstag die Kölner Ernährungsmesse Anuga. mehr auf iwd.de

Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendig
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Wo Lücken gefüllt werden müssen, ist die Fluktuation hoch, sagt IW-Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. In Branchen dagegen, die ein hohes Qualifikationsniveau erfordern, ist sie geringer. mehr