Industriemetallpreis-Index

Januar 1999=100, enthält die Rohstoffe gemäß ihres Anteils an den deutschen Importen

Der Grund liegt im Euro-Dollar-Wechselkurs: Die Stärke der Gemeinschaftswährung in Relation zum Greenback im Mai glich die Preiszuwächse der in Dollar gehandelten Metalle nahezu aus.

Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) stellte sich im Mai auf 329,9 Punkte; ein Plus von 0,7 Zählern gegenüber dem Vormonat. Damit stabilisiert sich die Seitwärtsbewegung, die seit einiger Zeit zu beobachten ist. Seit dem Jahreswechsel 2013/2014 schwankt der IMP-Index in einer Spanne von knapp 210 bis 230 Punkten. Damit ist der anhaltende Preisverfall nach dem Höhepunkt der Kurse Anfang 2011 zunächst gestoppt. Zwischen Sommer 2013 und Sommer 2014 bildete der Index einen Boden; derzeit liegt er nach der Seitwärtsbewegung der vergangenen Monate eher am oberen Ende des immer noch abwärts gerichteten Trendkanals. Dass die Kosten für Metalle nur leicht angestiegen sind, ist vor allem dem Wechselkurs zu verdanken. Ohne den Einfluss der Devisenmärkte wäre der Index im Mai um 3,7 Prozent auf über 340 Punkte geklettert und hätte damit den Abwärtskorridor verlassen.

Die internationalen Metallmärkte waren im Mai von einer Mischung aus leichten Rückgängen und deutlichen Steigerungen der Dollar-Preise geprägt. Während sich Aluminium, Blei und Zinn jeweils um weniger als 1 Prozent verbilligten und Gold fast unverändert notierte, verteuerten sich andere Metalle spürbar. Dies gilt besonders für Eisenerz, eines der Schwergewichte im IMP-Index; hier war eine Steigerung um 15,4 Prozent zu verzeichnen. Damit wurde zwar nur der Rückgang der vorhergehenden beiden Monate ausgeglichen, doch ist der Anstieg bedeutsam, weil die Eisenerzschwäche einer der wesentlichen Gründe für das insgesamt gesunkene Indexniveau der jüngeren Zeit war. Gleichzeitig legte der Preis für Kupfer, ein anderes Schwergewicht im IMP-Index, um 4,2 Prozent zu. Nickel (+ 5 Prozent) sowie Silber und Zink (jeweils + 3 Prozent) verbuchten ebenfalls kräftige Zuwächse.

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Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Was es weltweit zu essen und zu trinken gibt, zeigt ab Samstag die Kölner Ernährungsmesse Anuga. mehr auf iwd.de

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Wo Lücken gefüllt werden müssen, ist die Fluktuation hoch, sagt IW-Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. In Branchen dagegen, die ein hohes Qualifikationsniveau erfordern, ist sie geringer. mehr