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Der Industriemetallpreis-Index kletterte im vorigen Monat um 1,5 Prozent auf 320,8 Zähler. Foto: Zhangyang/Fotolia

Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) kletterte im vorigen Monat um 1,5 Prozent oder 4,8 Punkte auf 320,8 Zähler, wodurch der Rückgang im Juni fast vollständig ausgeglichen wurde. Der Index misst die Einkaufskosten in Euro der für die Importeure aus der deutschen Industrie wichtigsten Metalle. Nach den jüngsten Preisschwankungen liegt der IMP-Index immer noch rund 8 Prozent tiefer als zu Jahresbeginn, aber um 23 Prozent höher als bei seinem letzten Tiefpunkt Anfang letzten Jahres (260,4 Punkte).

Der jüngste Anstieg wäre ohne die Wechselkursentwicklung noch deutlich kräftiger ausgefallen. Bei stabilem Euro-Dollar-Verhältnis läge der IMP-Index bei 328,9 Punkten; das wäre ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Juni-Wert.

Der jüngste Preisanstieg basiert auf Höherbewertungen, die die ganze Breite der Metalle und Erze erfasste. Besonders drastisch war die Entwicklung der internationalen Preise auf Dollar-Basis bei Eisenerz, dessen Kurs in der Berichtszeit um 17,8 Prozent zulegte; damit setzt die Notierung für den Grundstoff in der Stahlherstellung die starken Schwankungen der vergangenen Monate fort. Selbst in Euro gerechnet entspricht das immer noch einem Anstieg um 15 Prozent innerhalb eines Monats. Ohne diese Verteuerung wäre der IMP-Index im Juli nicht gestiegen, sondern sogar um 0,5 Prozent gefallen.

Ebenfalls deutlich waren die Zuwächse der Dollar-Preise bei Zink um gut 8 Prozent sowie bei Blei und Nickel, die im Monatsvergleich jeweils gut 6 Prozent zulegten. Kupfer stieg um knapp 5 Prozent und Zinn um beinahe 3 Prozent. Nur unterdurchschnittlich gewann dagegen Aluminium mit fast 1 Prozent. Gegen den Trend gefallen sind die Preise der Edelmetalle Gold und Silber.

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