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Das entspricht im Durchschnitt einem monatlichen Rückgang um mehr als 3,4 Indexpunkte. Auch die aktuellen Preisentwicklungen bestätigen den Abwärtstrend. Im Vergleich zum Vormonat sank der IMP-Index im Februar um 4,1 Punkte oder 1,3 Prozent auf 323,5 Zähler. Auch verglichen mit dem Vorjahr zeigt sich eine deutliche Entlastung für Einkäufer von Industriemetallen: Heute liegt das Preisniveau fast 19 Prozent niedriger als vor zwölf Monaten. Seit genau vier Jahren waren die Metallpreise nicht mehr so niedrig. Nur wenige Jahre zuvor wäre dieses Niveau allerdings als sehr hoch bewertet worden. Erst im Frühjahr 2007 war erstmals ein höherer Wert als heute gemessen worden.

Industriemetallpreis-Index

Januar 1999=100, enthält die Rohstoffe gemäß ihres Anteils an den deutschen Importen

Der Wechselkurs spielte in den vergangenen Wochen keine große Rolle. Bei Zugrundelegung eines konstanten Tauschverhältnisses von Euro und Dollar wäre der Indexwert nur rund einen Punkt höher. Damit kann ein Viertel der jüngsten Veränderung durch den Wechselkurs erklärt werden. Der Rest geht auf Preisänderungen auf den Metallmärkten in Dollar zurück. Die Höhe und Richtung der Metallpreisveränderungen zeigte im Februar deutliche Unterschiede. Mit 4,4 bzw. 4,9 Prozent am stärksten angestiegen sind die Edelmetalle Gold und Silber. Ohne diesen Effekt hätte der IMP-Index nur noch bei gut 320 Punkten gelegen. Teurer geworden sind auch Zinn (um 3,4 Prozent) und Nickel (um 0,7 Prozent).

Deutlich billiger geworden ist dagegen Eisenerz, das zuletzt 5,3 Prozent schwächer notierte. Innerhalb eines Jahres lag der Rückgang sogar bei 21,5 Prozent. Auch Aluminium, Kupfer und Blei haben mit Preisrückgängen von jeweils rund 2 Prozent zur Entlastung der industriellen Verbraucher beigetragen.

Mit Kupfer, Aluminium und Eisenerz werden die drei Metalle mit der größten Indexgewichtung günstiger bewertet; sie machen zusammen rund zwei Drittel des IMP-Index aus.

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