IMP-Index fällt im April um 5,6 Prozent Image

Im April ging der IMP-Index um 21,6 Punkte zurück und fiel auf 364,8 Punkte. Damit lag er 5,6% unter dem März-Wert. Mit dem aktuellen Preisrutsch hat der Index seine mittelfristige Abwärtstendenz wieder aufgenommen, die nach dem Höhepunkt im Februar 2011 begonnen hatte, zuletzt aber unterbrochen worden war. Verglichen mit den Höchstwerten hat der IMP-Index gut 18% verloren. Zwischenzeitlich schwankte er über ein Jahr lang in einem 5-Prozent-Band rund um die 400-Punkte-Marke. Diesen Korridor konnte der Index nun verlassen und erreichte damit ein Niveau, das zuletzt im Sommer 2010 beobachtet wurde. Seit fast drei Jahren konnten Metalle nicht mehr so günstig eingekauft werden. Dennoch bewegen sich die Metallmärkte nach wie vor auf historisch sehr hohem Preisniveau.

Alle beobachteten Metalle sind im letzten Monat deutlich billiger geworden. So sind die in Euro gerechneten Preise für Eisenerz und Aluminium um 2,3 beziehungsweise 3,0% gesunken. Noch stärker bergab ging es für Kupfer, Blei, Nickel oder Zinn mit Abschlägen von knapp 6 bis über 7%. Auch die Edelmetalle Gold und Silber verloren mit 7,0 und 12,4% innerhalb eines Monats deutlich an Wert. Für die Anleger, die in vermeintlich sichere Metalle investiert haben, ist das eine schlechte Nachricht. Für die metallverbrauchende Industrie ist mit dem Rückgang jedoch eine Entlastung verbunden. Auch die Wechselkursentwicklung hat daran nicht viel verändert. Ohne den minimalen Anstieg des Euro-Kurses wäre das Preisniveau gerade mal 1,8 Punkte höher gewesen.

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Industriemetallpreis-Index
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Für Branchen wie die Hersteller von Windkraftanlagen sind Seltene Erden ein wichtiger Rohstoff. Weltweit größter Produzent der begehrten Metalle ist China. Als das Land 2010 Exportquoten ankündigte, schossen die Preise kurzzeitig in astronomische Höhen. Im Rückblick betrachtet war diese Preis-Rallye ein wichtiger Weckruf. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 25. Juli 2017

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Geht es nach der britischen Regierung, wird das Vereinigte Königreich mit dem Austritt aus der Europäischen Union auch den Binnenmarkt und die Zollunion verlassen. Das bedeutet, dass der Warenhandel zwischen beiden Wirtschaftsräumen künftig durch nicht-tarifäre Handelshemmnisse, im schlimmsten Fall sogar durch Zölle behindert wird. Dies hat möglicherweise nicht nur Mehrkosten für den Endverbraucher zur Folge. mehr