Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) legte allein im vergangenen Monat um 3,5 Prozent zu und erreichte damit wieder das Niveau vom Jahresanfang. Der Anstieg des Preisniveaus, der seit Anfang 2016 mit Ausnahme einer deutlichen Korrektur im zweiten Quartal desselben Jahres zu beobachten ist, setzt sich damit fort.

Verarbeitende Industrie ächzt

Der IMP-Index, der monatlich vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) ermittelt wird, misst die Entwicklung des Preisniveaus der wichtigsten Metalle in Euro und soll damit die Kostenbelastung der verarbeitenden Industrie in Deutschland abbilden. Der Index wird somit sowohl von den Entwicklungen auf den internationalen Metallmärkten, auf denen in der Regel in Dollar abgerechnet wird, als auch von der Entwicklung des Euro-Dollar-Wechselkurses beeinflusst.