An den internationalen Metallmärkten ist es im vergangenen Monat relativ ruhig geblieben. Die Preise der wichtigsten Metalle bewegten sich innerhalb geringer Bandbreiten. Leicht aufwärts im Vergleich zum Januar-Wert ging es mit Eisenerz, das auf Dollar-Basis um 1,5 Prozent zulegte. Stärker gestiegen sind hingegen Nickel (+ 5,7 Prozent) und Zinn (+ 4,6 Prozent). Auch Zink (+ 2,7 Prozent) legte etwas zu. Die beiden für die deutsche Wirtschaft wichtigsten Metalle Aluminium und Kupfer gaben dagegen im Vergleich zum Vormonat um jeweils 1 Prozent nach. Gold und Blei lagen fast unverändert, wohingegen Silber mehr als 3 Prozent an Wert verlor.

Gewichtet mit den Einfuhranteilen der Metalle nach Deutschland gab es im Februar keine Veränderung des Preisniveaus, da sich steigende und fallende Preise fast punktgenau ausglichen. Bei konstanten Wechselkursen wäre auch der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) mit 347,7 Punkten exakt auf dem Vormonatsniveau geblieben. Einzig die leichte Aufwertung des Euro im Vergleich zum Dollar führte zu einem Preisrückgang für europäische Importeure, die mit dem IMP-Index gemessen wird. Mit 343,6 Punkten lag der Index zuletzt um 4,1 Zähler oder 1,2 Prozent unter dem Wert von Januar.