Die digitale Transformation ermöglicht das Sammeln riesiger, meist unstrukturierter Datenmengen, die zum Beispiel in Unternehmen, aber auch in allen übrigen, digitalisierten Bereichen anfallen. Diese Datensätze lassen sich auswerten – zum Beispiel um die Effizienz im Unternehmen oder in Behörden zu steigern, um Kundenbedürfnisse besser abzudecken oder auch um ökonomische Fragen zu beantworten.

Eine Ökonomin vom Centre for European Policy Studies (CEPS) stellt die Möglichkeiten vor, die Big Data für die Analyse von Arbeitsmarktfragen hat, zum Beispiel mit Blick auf Kompetenzen von zukünftigen Mitarbeitern. Der Geschäftsführer eines auf Datenanalyse spezialisierten Unternehmens belegt anschließend, welche Möglichkeiten die Integration verschiedener Datenquellen für Unternehmen aufweist. Aber auch im Institut der deutschen Wirtschaft Köln wird schon mit Big Data gearbeitet. Zwei IW-Ökonomen stellen zwei Projekte vor, in denen entsprechende Analysen durchgeführt werden. Oliver Koppel wertet mithilfe eines Algorithmus Patentmeldungen aus, während Manuel Fritsch einen Machine-Learning-Ansatz verfolgt.

Ziel der Veranstaltung ist es, einen weiteren Eindruck der Möglichkeiten und Grenzen von Big Data aus wissenschaftlicher wie aus praktischer Perspektive zu gewinnen.