Nachdem die Bundesregierung bereits vor einiger Zeit einen Demografiebericht und eine Demografiestrategie vorgelegt hat, wird damit das Thema Demografie in Deutschland zum ersten Mal ressort- und ebenenübergreifend angegangen.

Gelingt damit aber schon die längst überfällige Demografievorsorge für die rasch alternde deutsche Gesellschaft? Kommt es zu der nötigen Verzahnung einzelner Politikbereiche durch eine demografische Querschnittspolitik? Wie kann eine ressortübergreifende und mehrebenenorientierte Demografiepolitik für Deutschland aussehen?

Diesen Fragen will die wissenschaftliche Round-Table-Konferenz des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie, Dortmund, nachgehen. Mit Impulsvorträgen und Erwiderungen namhafter Wissenschaftler und Vertreter der Legislative und Exekutive werden Themen vertieft behandelt, die nun auch im Zentrum der Politik stehen.

An der Diskussion beteiligen sich auch einige Autoren des von uns herausgegebenen Buches „Demografiepolitik – Herausforderungen und Handlungsfelder“ (Wiesbaden 2012). Ziel der Veranstaltung wie auch des Buches ist eine interdisziplinäre Verständigung über Notwendigkeit wie Grenzen einer auf demografische Nachhaltigkeit ausgerichteten Querschnittspolitik in einem kleinen Kreis von Fachleuten.

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