Frauen sind in Führungspositionen noch unterrepräsentiert und verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Diese beiden Befunde bestimmen die öffentliche Diskussion. In den letzten Jahren haben sich die Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in den Bereichen Bildung, Arbeit und Familie deutlich verbessert: Frauen haben Männer in Bezug auf den höchsten Schulabschluss und ihren Anteil an allen Studienanfängern überholt. Trotz dieses Aufholprozesses bleiben aber zum Teil noch deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede am Arbeitsmarkt bestehen. Zudem hat die Corona-Pandemie die Debatte über die Position von Frauen am Arbeitsmarkt erneut belebt.

Welche Gründe gibt es für die weiterhin bestehenden Diskrepanzen zwischen Frauen und Männern? Welche Rolle spielen unter anderem die Berufswahl von Frauen und Männern, die Beschäftigungsstrukturen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Welche Ableitungen ergeben sich für erwerbstätige und erwerbsfähige Frauen und Männer sowie für Staat und Wirtschaft? Welche Herausforderungen und Chancen lassen sich durch die Corona-Pandemie für die Gleichstellung der Geschlechter identifizieren?

Das Ziel der virtuellen Podiumsdiskussion ist es, neben einer Bestandsaufnahme auch den Blick nach vorn zu richten und mögliche Implikationen sowie Ansatzpunkte für die Politik aufzuzeigen.

Podiumsdiskussion:
Miriam Beblo (Universität Hamburg)
Christina Boll (Deutsches Jugendinstitut)
Ute Klammer (Universität Duisburg-Essen)
Hans-Peter Klös (Institut der deutschen Wirtschaft)
Myra Mani (Mani Häusliche Pflege & Augustine Mani und Myra Mani GbR)

Moderation:
Johannes Pennekamp (FAZ)

Zeit:
12:00 bis 13:00 Uhr

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